«hpv-info.ch»: Aufklärungskampagne zu HPV-bedingten Krankheiten und deren Folgen

Eine HPV-Infektion ist die häufigste Geschlechtskrankheit in der Schweiz und weltweit

Luzern, 12. Februar 2018 - Im Februar 2018 startet die Aufklärungskampagne «hpv-info.ch». Diese will Jugendliche und junge Erwachsene für HPV-bedingte Krankheiten sensibilisieren und das Wissen über die vielfältigen Folgen der Krankheit und Schutzmöglichkeiten erhöhen. Die Kampagne spricht gezielt Jugendliche und junge Erwachsene an. Initiiert und finanziert wird die Aufklärungskampagne von MSD Merck Sharp & Dohme AG (MSD). Roche Diagnostics unterstützt die Initiative. Hygienica und lilli.ch begrüssen die Kampagne.

Eine Infektion mit HPV (Humane Papillomaviren) ist die weitverbreitetste Geschlechtskrankheit in der Schweiz und weltweit. HPV können bei Frauen und Männern im Genital- und Analbereich sowie im Hals-Rachen-Bereich bestimmte Krebsformen sowie Genitalwarzen auslösen. Die Ansteckung kann bei der Berührung von infizierten Schleimhäuten oder beim Geschlechtsverkehr erfolgen1 2.

MSD möchte das Wissen über HPV-bedingte Krankheiten erhöhen und das Bewusstsein über Schutzmöglichkeiten stärken. Aus diesem Grund initiiert MSD die Aufklärungskampagne «hpv-info.ch». Die Aufklärungskampagne richtet sich gezielt an Jugendliche und junge Erwachsene. Auf der Website «www.hpv-info.ch» können sich Interessierte über Krankheiten und Schutzmöglichkeiten im Zusammenhang mit HPV informieren.

Die Aufklärungskampagne erzielt dann die beste Wirkung, wenn sie von der Fachwelt, der Politik und den Institutionen breit mitgetragen wird. Die Initiative wird durch Roche Diagnostics unterstützt. Hygienica und lilli.ch begrüssen die Kampagne. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist über die Kampagne informiert.

Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die HPV-Impfung
Mark Witschi, Leiter Sektion Impfempfehlung und Bekämpfungsmassnahmen des Bundesamtes für Gesundheit, äussert sich zu HPV-bedingten Krankheiten und ihren teilweise schweren Folgen: «HPV sind für verschiedene Krebsformen und Genitalwarzen verantwortlich. Die Impfung bietet den wirksamsten Schutz, wir empfehlen sie für alle Jugendlichen».

Für Jugendliche und junge Erwachsene von 11 bis 26 Jahre steht die HPV-Impfung auf dem Schweizerischen Impfplan und die Kosten werden im Rahmen der kantonalen HPV-Impfprogramme vollständig von den Krankenversicherungen übernommen3 4.

Auf bundesrätliche Strategie «Gesundheit2020» abgestimmt

Die Kenntnisse der Bevölkerung über die Gefahren von HPV und über Schutzmöglichkeiten sind je nach Kanton unterschiedlich und oft ungenügend. Auch weisen die Kantone im Rahmen ihrer kantonalen HPV-Impfprogramme stark unterschiedliche HPVDurchimpfungsraten auf5 6.

Die Kampagne unterstützt die Bestrebungen des Bundes, HPV-bedingte Krankheiten einzudämmen. Die konsequente Umsetzung der Impfempfehlung von BAG und EKIF (Eidgenössische Kommission für Impffragen) kann Krankheitsfälle und -kosten verhindern. Die Kampagne stärkt die Strategie des Bundesrates zur Erhöhung der Durchimpfungsraten und somit die bundesrätliche Strategie «Gesundheit2020».7

Eine hohe Durchimpfungsrate stärkt die Volksgesundheit: erst eine hohe Durchimpfungsrate ermöglicht einen effektiven Schutz der Gesamtbevölkerung (über den Effekt des Herdenschutzes). Hohe Impfraten wirken sich langfristig dämpfend auf die Gesundheitskosten aus, welche durch HPV bedingte Erkrankungen verursacht werden.

Weiterführende Informationen zur Aufklärungskampagne finden Sie auf der Kampagnenwebseite unter www.hpv-info.ch.

Referenzen

1 Bundesamt für Gesundheit und Eidgenössische Kommission für Impffragen. Factsheet «HPV-bedingte Krebserkrankungen und Genitalwarzen», Januar 2016.

2 WHO, Factsheet «sexually transmitted infections (STI)», http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs110/en/, aufgerufen am 26.01.2018.

3 Spaar, Masserey. HPV-Impfung in der Schweiz. Pädiatrie 2015 ;6:8-11.

4 Bundesamt für Gesundheit, Eidgenössische Kommission für Impffragen. HPV-Impfung: Ergänzende Impfempfehlung für Jungen und Männer im Alter von 11 bis 26 Jahren. BAG Bulletin 10/2015.

5 Bundesamt für Gesundheit, kantonales Durchimpfungsmonitoring Schweiz: «Durchimpfung von 2, 8-, 16-jährigen Kindern in der Schweiz, 1999-2016», 05.01.2018.

6 Nationale Strategie zu Impfungen (NSI), Bundesrätliche Strategie «Gesundheit2020», 11.01.2017.

7 Die gesundheitspolitischen Prioritäten des Bundesrates «Gesundheit2020», www.gesundheit2020.ch.

Über MSD:

MSD ist ein führendes globales biopharmazeutisches Unternehmen, das seit mehr als einem Jahrhundert für das Leben forscht und für die herausforderndsten Krankheiten weltweit Arzneimittel und Impfstoffe entwickelt. MSD ist ein geschützter Name von Merck & Co., Inc., Kenilworth, New Jersey, U.S.A. Mit unseren rezeptpflichtigen Medikamenten, Impfstoffen, Biotherapeutika und Tiergesundheitsprodukten bieten wir in über 140 Ländern innovative Gesundheitslösungen an. Darüber hinaus setzen wir uns mit weitreichenden Programmen und Partnerschaften für den verbesserten Zugang zur Gesundheitsversorgung ein. Heute steht MSD weiterhin an der Spitze der Forschung zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, die Menschen und die Gesellschaft auf der ganzen Welt bedrohen, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neue Tierkrankheiten, Alzheimer sowie Infektionskrankheiten, inklusive HIV und Ebola. Für weitere Informationen besuchen Sie www.msd.com und folgen Sie uns auf Twitter.

MSD Humanmedizin Schweiz:

Die Schweiz ist ein wichtiger Standort für das Unternehmen. Hier sind 600 Mitarbeitende in nationalen und internationalen Funktionen tätig. Der Bereich Humanmedizin ist in der Schweiz zuständig für den Vertrieb rezeptpflichtiger Medikamente und Biopharmazeutika in den Therapiebereichen Onkologie, Diabetes, Herzkreislauf, Anti-Infektiva (u.a. Antimykotika, Antibiotika-Resistenzen, HIV/AIDS und Hepatitis C), Immunologie, Frauengesundheit sowie von Impfstoffen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

MSD ist in der Schweiz aktiv in der klinischen Forschung und stellt hier Medikamente weltweit für klinische Studien her. Die Stärkung der Gesundheitskompetenz und der Gesundheitsökonomie sind weitere Anliegen, für die sich MSD lokal einsetzt. Ebenso engagiert sich MSD am Standort Luzern. 2017 erhielt das Unternehmen in der Schweiz zum fünften Mal in Folge die Zertifizierung «Top Employer» und zum zweiten Mal die Auszeichnung «Top Employer Europe».

Mehr unter: www.msd.ch

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