Unsere Arbeit im Bereich Diabetes

Rund 500'000 Menschen sind in der Schweiz von Diabetes betroffen, circa 90% davon (eine von 18 Personen) leiden an Diabetes Typ 2.1 Viele Personen wissen möglicherweise noch gar nicht, dass sie ebenfalls daran erkrankt sind, denn es dauert im Durchschnitt 7 Jahre, bis ein Typ-2-Diabetes entdeckt wird.2 Die Zahl der Diabetes-Patienten nimmt stetig zu. Schätzungen zufolge soll die Zahl der weltweit Betroffenen im Jahr 2045 auf 700 Millionen angestiegen sein.3

Rund

500000

Menschen in der Schweiz leiden an Diabetes.1

Diabetes Typ 2 macht circa

90%

aller diagnostizierten Diabetes-Fälle bei Erwachsenen aus.1

«Diabetes ist ein bedeutender Therapiebereich von MSD. Wir engagieren uns für wissenschaftliche Exzellenz und Innovationen in der Diabetesforschung, um die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten kontinuierlich zu verbessern.»

Helgo Magnussen, Director Business Unit Primary Care & Vaccines, MSD Switzerland

Diabetes Typ 22

Typ-2-Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die sich langsam entwickelt und durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Sie entsteht, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin produziert oder der Körper das Insulin nicht wirksam nutzen kann, um Blutzucker in Energie umzuwandeln (Insulinresistenz). In den meisten Fällen tritt Typ-2-Diabetes in der zweiten Lebenshälfte auf. Dabei sind anfänglich keine Symptome spürbar. Die Krankheit wird häufig erst erkannt, wenn erste Komplikationen, wie z.B. schlecht heilende, infektionsanfällige Wunden oder Sehstörungen auftreten. Immer häufiger tritt Typ-2-Diabetes auch bei jüngeren Menschen mit starkem Übergewicht auf.

Typ-2-Diabetes birgt ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Todesfälle.

Typ-2-Diabetiker im Alter von 45-64 Jahren haben ein erhöhtes Herzinfarkt Risiko.4

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein 1.5 – 2fach höheres Risiko für einen Schlaganfall im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung.5

50% der Todesfälle bei Menschen mit Typ-2-Diabetes sind die Folge einer kardiovaskulären Erkrankung.6

Bei Typ-2-Diabetes ist die Blutzuckerkontrolle von grundlegender Bedeutung.2

Bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes geht es vor allem darum, die erhöhten Blutzuckerwerte zu normalisieren. Dabei können die Umstellung auf eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung helfen. In vielen Fällen reicht dies jedoch nicht. Diese Patienten sind zusätzlich auf Antidiabetika (blutzuckersenkende Medikamente) und regelmässige Besuche bei ihrem Arzt angewiesen.

Wir forschen an der Entwicklung neuer Therapien, die Diabetes-Patienten noch mehr Lebensqualität schenken.

Diabetes ist eine chronische Krankheit und bis heute nicht heilbar. MSD engagiert sich seit Jahren aktiv in der Diabetesforschung, um betroffenen Patienten neue, innovative Therapien zur Verfügung stellen zu können.

MSD übernimmt eine führende Rolle im Bereich Diabetes

Mit kontinuierlichem Fokus auf Innovation und fundierte Wissenschaft arbeiten wir an der Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung von Medikamenten und Impfstoffen. Unser langjähriges Forschungsprogramm im Bereich Diabetes hat es ermöglicht, im Jahr 2007 zu einem der wichtigsten Fortschritte in der Behandlung des Typ-2-Diabetes beizutragen: zur Einführung sogenannter DPP-4-Inhibitoren als Therapieoption einer damals neuen Klasse. Auch wenn sich die Lebensqualität von Diabetes-Patienten damit deutlich verbessert hat, erreichen noch nicht alle Patienten ihren Blutzucker-Zielwert. Heute sind sogenannte SGLT-2-Inhibitoren eine neue Substanzklasse der Antidiabetika zur Therapie des Typ-2-Diabetes. Damit stehen den Patienten weitere Kombinations- und Ergänzungstherapien zur Behandlung des Diabetes Typ 2 zur Verfügung.

Wir setzen uns dafür ein, die Möglichkeiten zur Früherkennung von Diabetes zu verbessern.

Bei vielen Patienten wird Diabetes erst entdeckt, wenn sie sichtbare Symptome zeigen2. Die von MSD entwickelte Software PARIS (Patient at Risk Identification System) unterstützt die Identifikation von diabetischen und kardiovaskulären Risikopatienten. Mit PARIS lässt sich anhand von Patientendaten das Krankheitsrisiko abschätzen - als Grundlage für die Bestimmung einer möglichst optimalen Therapie. Zudem sollen mit PARIS Über- und Unterbehandlungen vermieden, Ressourcen effizienter genutzt und Therapieerfolge messbarer gemacht werden.

Referenzen

1 Bundesamt für Gesundheit https://www.bag.admin.ch, eingesehen 13.12.2018; 2 https://www.diabetesschweiz.ch/, eingesehen 13.12.2018; 3 Diabetes Atlas der IDF https://www.diabetes-online.de/, eingesehen 13.12.2018; 4 Haffner et al. Mortality from coronary heart disease in subjects with type 2 diabetes and nondiabetic subjects with and without prior myocardial infarction. New England Journal of Medicine. 1998 Jul 23;339(4):229 – 234.; 5 Emerging risk factors collaboration: Diabetes mellitus, fasting blood glucose concentration, and risk of vascular disease: a collaborative meta-analysis of 102 prospective studies. The Lancet. 2010.; 6 World Health Organisation Europe. Data and Statistics. Verfügbar unter: http://www.euro.who.int/en/ health-topics/noncommunicable-diseases/diabetes/data-and-tatistics.