Gürtelrose ist schmerzhaft, unvorhersehbar und kann jeden treffen! 1,2

Luzern, 8. Juli 2019. Jede vierte Person erkrankt bis zum Alter von 80 Jahren an Gürtelrose.3,4 Welche es sein wird, weiss man nicht.2 Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose allen Personen zwischen 65-79 Jahren.5

Ist Gürtelrose stark verbreitet?

Die Gürtelrose betrifft die Schweizer Bevölkerung ab 50 Jahren im hohen Mass.6 In der Schweiz kommt es geschätzt zu 30‘000 Fällen von Gürtelrose pro Jahr.7

Wer kann an Gürtelrose erkranken?

Gürtelrose kann alle treffen, die an Varizellen (Windpocken) erkrankt sind. Das sind 96% aller erwachsenen Personen.8-10 Nach überstandener Erkrankung wandert das Varizella-Zoster-Virus entlang der Nervenbahnen und schlummert jahrzentelang in Nervenzellen des Rückenmarks, wo mit steigendem Alter eine Reaktivierung des Virus stattfinden kann.5,8-9

Besonders gefährdet sind Personen, bei denen die Abwehrkraft des Immunsystems geschwächt ist: 11,12

  • ältere Personen
  • Personen, bei denen das Immunsystem vorubergehend oder krankheitsbedingt geschwächt ist, zum Beispiel aufgrund von chronischen Krankheiten (wie Diabetes, Asthma, COPD und Depression)

Wie äussert sich eine Gürtelrose?

Die Gürtelrose äussert sich als schmerzhafter, meist einseitiger Hautausschlag, der sich wie ein Gürtel um den Körper zieht.5Eine sehr häufige Komplikation ist die schmerzhafte sogenannte Postherpetische Neuralgie (PHN).13,14

Nachdem der Hautausschlag abgeheilt ist, bleibt dieser Nervenschmerz über Monate bis zu Jahren bestehen.2 Der Betroffene leidet an einem konstant pochenden oder stechenden Schmerz.14 In schwerwiegenden Fällen kann die Gürtelrose auch zu Erblindung, Hörverlust, vorübergehenden Lähmungen oder psychischen Erkrankungen mit entsprechend hohen Folgekosten führen.2

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose

In der Schweiz empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Impfung gegen Gürtelrose für Personen zwischen 65 und 79 Jahren sowie für in Zukunft immungeschwächte Personen ab 50 Jahren.5 Die Impfung wird von den meisten Krankenkassen über die Zusatzversicherung rückvergütet.

Weitere Informationen zum Thema Gürtelrose finden Sie auf www.stop-guertelrose.ch

Referenzen

1) Gnann JW Jr, Whitley RJ. Clinical practise. Herpes zoster. N Engl J Med. 2002;347(5):340–346

2) Harpaz R et al. Prevention of herpes zoster: recommendations of The Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP). MMWR Recomm Rep. 2008;57(RR-5):1– 30.

3) Miller E, Marshall R, Vurdien J. Epidemiology, outcome and control of varicella-zoster infection. Rev Med Microbiol. 1993;4:222–30.

4) Bowsher D. The lifetime occurrence of herpes zoster and prevalence of postherpetic neuralgia: A retrospective survey in an elderly population. Eur J Pain. 1999;3(4):335–42.

5) Bundesamt für Gesundheit (BAG): BAG Bulletin 48/2017: Empfehlungen zur Impfung gegen Herpes Zoster/«Gürtelrose»

6) Forbes HJ et al. Quantification of risk factors for herpes zoster: population based casecontrol study. BMJ. 2014 (13);348:g2911

7) Eckert N. et al. Varizellen und Herpes Zoster. Ein Virus, zwei Krankheiten und aktuelleImpfempfehlungen in der Schweiz. Therapeutische Umschau. 2016;73:247 – 252

8) Kimberlin D et al. Varicella-Zoster Vaccine for the Prevention of Herpes Zoster. N Engl J Med. 2007;356:1338–43.

9) Arvin A. Aging, immunity, and the varicella-zoster virus. N Engl J Med. 2005;352(22):2266–2267.

10) Schweizer Impfplan 2018. Bundesamt für Gesundheit und Eidgenössische Kommission für Impffragen, Richtlinien und Empfehlungen, Stand 2018.

11) Forbes HJ et al. Quantification of risk factors for herpes zoster: population based casecontrol study. BMJ. 2014 (13);348:g2911

12) Guignard AP et al. Risk of herpes zoster among diabetics: a matched cohort study in a US insurance claim database before introduction of vaccination, 1997-2006. Infection. 2014;42(4):729–35.

13) Lukas K., Edte A. Bertrand I. The impact of herpes zoster and post-herpetic neuralgia on quality of life: patient-reported outcomes in six European countries, 2011. J Public Health. 2012;20:441–451.

14) Johnson RW. Consequences and management of pain in herpes zoster. J Infect Dis. 2002;186(Suppl1):S83–90.

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Über MSD in der Schweiz:

Hier in der Schweiz sind 1000 Mitarbeitende in nationalen und internationalen Funktionen tätig. Der Bereich Humanmedizin ist in der Schweiz zuständig für den Vertrieb rezeptpflichtiger Medikamente und Biopharmazeutika in den Therapiebereichen Onkologie, Diabetes, Herzkreislauf, Infektionserkrankungen (u.a. Pilzinfektionen, Antibiotika-Resistenzen, HIV/AIDS und Hepatitis C), Immunologie, Frauengesundheit sowie von Impfstoffen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
MSD ist in der Schweiz aktiv in der klinischen Forschung und stellt hier Medikamente weltweit für klinische Studien her. Ebenso engagiert sich MSD am Standort Luzern, u.a. für die jährliche Fachveranstaltung Trendtage Gesundheit Luzern. 2019 erhielt das Unternehmen in der Schweiz zum siebten Mal in Folge die Zertifizierung «Top Employer» und zum vierten Mal die Auszeichnung «Top Employer Europe».

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MSD ist ein geschützter Name von Merck & Co., Inc., Kenilworth, New Jersey, U.S.A. MSD ist ein führendes globales biopharmazeutisches Unternehmen, das seit mehr als einem Jahrhundert für das Leben forscht und Arzneimittel und Impfstoffe gegen die herausforderndsten Krankheiten weltweit entwickelt, darunter Krebs, Herz-Kreislauf, Alzheimer sowie Infektionskrankheiten, inklusive HIV und Ebola.

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