WHO Antibiotika Aufklärungswoche 12. bis 18. November:
Antimikrobiale Resistenz (AMR) – eine globale Herausforderung

Luzern, 13. November 2018: MSD unterstreicht sein anhaltendes Engagement für die Entdeckung und Entwicklung neuer Antibiotika-Medikamente im globalen Kampf gegen Infektionskrankheiten.

Die von der Weltgesundheitsorganisation geleitete World Antibiotic Awareness Week (WAAW) zielt jedes Jahr im November darauf ab, das globale Bewusstsein für Antibiotikaresistenz (AMR) zu schärfen und bewährte Verfahren in der Öffentlichkeit, im Gesundheitswesen und in der Politik zu fördern, um das weitere Auftreten und die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen zu verhindern. In der Schweiz unterstützt der Bund die Aufklärungswoche im Rahmen der Nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR).1

Ein Element im Kampf gegen die zunehmenden Resistenzen ist die Forschung und Entwicklung neuer Antibiotika. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Unternehmen, die Antibiotika- und Antimykotika-Forschung betreiben, jedoch deutlich zurückgegangen. Von den grössten globalen Pharmaunternehmen haben heute noch vier Antibiotika in der klinischen Entwicklung.2

Seit über 80 Jahren trägt MSD entscheidend zur Entdeckung und Entwicklung neuer Arzneimittel und Impfstoffe für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei. Von den insgesamt elf in den Jahren 2016 und 2017 in der Schweiz neu zugelassenen Antiinfektiva (inkl. Impfungen) stammen fünf von MSD.3 Beide zwischen 2014 bis 2017 in der Schweiz neu registrierten Antibiotika sind von MSD.3 Aktuell führt MSD in der Schweiz vier klinische Studien im Bereich Antiinfektiva durch.4

Auf globaler Ebene konzentriert MSD ihre Verpflichtung im Bereich der Antiinfektiva auf vier Tätigkeitsfelder: Vorantreiben der Antibiotika-Forschung durch Kollaborationen, Verbessern des verantwortungsvollen Zugangs zu Antibiotika, Reduzieren potentieller Auswirkungen durch die Antibiotika-Produktion, Fortsetzen der Aufklärungsarbeit um die Antimicrobial Stewardship.5

Antimikrobielle Resistenz (AMR)

Antimikrobielle Mittel sind Medikamente zur Behandlung und Prävention von Infektionskrankheiten, die durch Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten verursacht werden. Antibiotika, die zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt werden, sind eine der wichtigsten Arten von antimikrobiellen Mitteln. AMR tritt auf, wenn sich ein Erreger entwickelt, um die antimikrobielle Behandlung zu überleben. Obwohl eine solche Entwicklung unvermeidlich ist, entwickelt sich die AMR aufgrund der unsachgemässen Verwendung von antimikrobiellen Mitteln schnell. Bakterien, die gegen mehrere Antibiotika resistent sind, kommen immer häufiger vor - sie gefährden unsere Fähigkeit, kleine Infektionen zu behandeln und erhöhen das Risiko von Folgeinfektionen, die bei Verfahren wie Operationen, Chemotherapie und Transplantationen üblich sein können.

Es sind Massnahmen erforderlich, um die Entwicklung und Verbreitung der AMR zu verlangsamen, damit die zum Einsatz kommenden antimikrobiellen Mittel so lange wie möglich wirken.

Situation in der Schweiz

Die Schweizerische Expertengruppe im Bereich Infektiologie und Spitalhygiene (Swissnoso) schätzt, dass pro Jahr ca. 70’000 spitalbedingte Infektionsfälle auftreten, die bei rund 2’000 Patientinnen und Patienten zum Tode führen. Ein Teil dieser Infektionen ist durch resistente Erreger verursacht, der genaue Anteil ist jedoch nicht bekannt.1

Für weitere Infos:
Delivering on our Commitments: http://s3.amazonaws.com/msd18-assets/wpcontent/uploads/2018/08/29152316/MSD-GAAP-Commitments-LoResFINAL.pdf

Referenzen

1 Strategiebericht über die Nationale Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR), Bundesamt für Gesundheit: https://www.star.admin.ch/star/de/home.html und https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierarzneimittel/antibiotika/nationale-strategie antibiotikaresistenzen--star--.html (eingesehen am 02.11.2018)

2 https://www.genengnews.com/gen-exclusives/as-novartis-exits-who-will-make-new-antibiotics/77901124 (eingesehen am 02.11.2018)

3 https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/ueber-uns/publikationen/aktueller geschaeftsbericht.html (eingesehen am 17.10.2018)

4 ClinicalTrials.gov database of privately and publicly funded clinical studies https://clinicaltrials.gov https://clinicaltrials.gov (eingesehen am 12.11.2018)

5 Delivering on our Commitments: MSD’S ACTIONS TO ADDRESS ANTIMICROBIAL RESISTANCE http://s3.amazonaws.com/msd18-assets/wp-content/uploads/2018/08/29152316/MSD-GAAP-Commitments-LoRes-FINAL.pdf, Seite 3 (eingesehen am 12.11.2018)

Diese Informationen sind ausschliesslich für Medienschaffende bestimmt. MSD weist auf die werberechtlichen Bestimmungen des Arzneimittelrechtes hin, insbesondere auf das Verbot der Publikumswerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel.

Über MSD:

MSD ist ein führendes globales biopharmazeutisches Unternehmen, das seit mehr als einem Jahrhundert für das Leben forscht und für die herausforderndsten Krankheiten weltweit Arzneimittel und Impfstoffe entwickelt. MSD ist ein geschützter Name von Merck & Co., Inc., Kenilworth, New Jersey, U.S.A. Mit unseren rezeptpflichtigen Medikamenten, Impfstoffen, Biotherapeutika und Tiergesundheitsprodukten bieten wir in über 140 Ländern innovative Gesundheitslösungen an. Darüber hinaus setzen wir uns mit weitreichenden Programmen und Partnerschaften für den verbesserten Zugang zur Gesundheitsversorgung ein. Heute steht MSD weiterhin an der Spitze der Forschung zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, die Menschen und die Gesellschaft auf der ganzen Welt bedrohen, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neue Tierkrankheiten, Alzheimer sowie Infektionskrankheiten, inklusive HIV und Ebola. Für weitere Informationen besuchen Sie www.msd.com und folgen Sie uns auf Twitter.

MSD Humanmedizin Schweiz:

Die Schweiz ist ein wichtiger Standort für das Unternehmen. Hier sind 700 Mitarbeitende in nationalen und internationalen Funktionen tätig. Der Bereich Humanmedizin ist in der Schweiz zuständig für den Vertrieb rezeptpflichtiger Medikamente und Biopharmazeutika in den Therapiebereichen Onkologie, Diabetes, Herzkreislauf, Anti-Infektiva (u.a. Antimykotika, Antibiotika-Resistenzen, HIV/AIDS und Hepatitis C), Immunologie, Frauengesundheit sowie von Impfstoffen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

MSD ist in der Schweiz aktiv in der klinischen Forschung und stellt hier Medikamente weltweit für klinische Studien her. Die Stärkung der Gesundheitskompetenz und der Gesundheitsökonomie sind weitere Anliegen, für die sich MSD lokal einsetzt. Ebenso engagiert sich MSD am Standort Luzern. 2018 erhielt das Unternehmen in der Schweiz zum sechsten Mal in Folge die Zertifizierung «Top Employer» und zum dritten Mal die Auszeichnung «Top Employer Europe».

Mehr unter: www.msd.ch
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Kontakt:
Liliane Elspass, Assoc. Director Policy & Communications
MSD Merck Sharp & Dohme AG
Tel. +41 58 618 34 24 / Mobile 079 235 58 90
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CORP-1276227-0000, 11/2018