Gesundheitsbewusstsein

HPV-bedingte Krebserkrankungen: Was Sie wissen müssen

Erfahren Sie mehr über humane Papillomviren (HPV) und die Massnahmen der Weltgesundheitsorganisation, Gebärmutterhalskrebs als öffentliche Gesundheitsgefahr zu eliminieren.

15. June 2021

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Wussten Sie, dass das humane Papillomvirus, kurz HPV, ein weit verbreitetes Virus ist? Tatsächlich infizieren sich die meisten sexuell aktiven Menschen im Laufe ihres Lebens mit HPV.

Bei den meisten Menschen verschwindet das HPV-Virus von selbst. Bei den Personen, bei denen dies nicht gescheiht, kann es später im Leben bestimmte Krebsarten und Krankheiten verursachen. Leider kann man nicht wissen, bei wem das Virus Krebs verursacht und bei wem nicht.

HPV kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen bestimmte Krebsarten und Erkrankungen verursachen

Bei Frauen kann HPV zu Gebärmutterhals-, Vaginal- und Vulvakrebs führen. Bei Frauen und Männern kann es auch Genitalwarzen sowie Anal- und Oropharynxkrebs (eine Krebsart, die den hinteren Teil des Rachens, einschliesslich Zunge und Mandeln, befallen kann) verursachen.

HPV-bedingte Krebsarten auf einen Blick

Jedes Jahr werden weltweit rund 668’000 Männer und Frauen mit HPV-bedingten Krebserkrankungen diagnostiziert.

Im Jahr 2018 wurde schätzungsweise 1 von 25 Krebserkrankungen durch HPV verursacht.

Gebärmutterhalskrebs ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen weltweit.

Die Massnahmen der Weltgesundheitsorganisation zur Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs

Es wurden wichtige Schritte unternommen, um zu erreichen, dass weltweit weniger Frauen von Gebärmutterhalskrebs betroffen sind. Es muss jedoch noch mehr getan werden.

Im Jahr 2020 lancierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Globale Strategie zur beschleunigten Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs als Gefahr der öffentlichen Gesundheit, um die Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs auf der ganzen Welt voranzutreiben.

Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es die Zusammenarbeit und politische Unterstützung internationaler und lokaler Entscheidungsträger, des Privatsektors und der Öffentlichkeit.


CH-NON-01247, 06/2021