Verantwortung

Aktiv am Luzerner Stadtlauf

Bewegung verbindet und fördert die Gesundheit. Als Sponsor des Luzerner Stadtlaufs 2025 ermöglichten wir 1’100 Kindern die kostenfreie Teilnahme am beliebten Schülerlauf und waren gleichzeitig selbst am Start – mit über 300 MSD-Mitarbeitenden und ihren Familien.

13. Mai 2025

Share this article

Facebook icon

.st0{fill:#00857C;} X icon

Linkedin icon

Email icon

MSD-Team am Luzerner Stadtlauf 2025

Luzerner Stadtlauf – mehr als Sport

Laufen stärkt nicht nur den Körper – es verbindet. Genau dieses Erlebnis durften wir beim Luzerner Stadtlauf 2025 miterleben. Er ist seit über 45 Jahren einer der beliebtesten Volksläufe der Schweiz. Mitten durch die historische Altstadt Luzerns führt er jedes Jahr über 14’000 Läufer:innen und begeistert mehr als 25’000 Zuschauende.

Besonders beliebt sind die Mannschaftsläufe für Primarschulen. In diesem Jahr übernahm MSD Schweiz die Startgebühren für 1’100 Kinder der 3. bis 6. Primarstufe und ermöglichten damit vielen von ihnen erstmals eine kostenlose Teilnahme am Schülerlauf.

Dimitri Gitas, Managing Director MSD Schweiz

„Die Unterstützung des Luzerner Stadtlaufs ist für uns eine wunderbare Möglichkeit, unsere Verbundenheit mit der Region zu zeigen und einen positiven Beitrag für Gesundheit, Sport und Jugend zu leisten.“

Dimitri Gitas, Managing Director MSD Schweiz

Unser Team von MSD war selbst am Start

Ob gross oder klein – über 300 MSD Mitarbeitende mit ihren Familien schnürten selbst die Laufschuhe und gingen in verschiedenen Kategorien an den Start – ob beim Firmenlauf, im Einzelrennen oder gemeinsam im Team. Ein Spass für die ganze Familie und ein gelungener Team-Event!

Luzerner Stadtlauf – Samstag, 25. April 2026

Der Luzerner Stadtlauf ist ein Running-Erlebnis auf Strecken von 660 m bis 7.0 km und ist offen für Einzelläufer:innen, Firmengruppen, Familien, Schulklassen und Kinder. Der 48. Luzerner Stadtlauf findet am Samstag, 25. April 2026 statt.

Weitere Informationen: https://www.luzernerstadtlauf.ch/

CH-NON-02963, 04/2025

Diversität und Inklusion

Frauen bei MSD

In der über 130-jährigen Geschichte von MSD haben viele Frauen das Unternehmen mitgeprägt.

02.05.2025

Share this article

Facebook icon

.st0{fill:#00857C;} X icon

Linkedin icon

Email icon

Frauen bei MSD

Wir stellen acht bemerkenswerte Frauen vor, die den Weg für künftige Generationen geebnet haben.

01.

Ann Colon,

die erste Frau, die ihr 50-jähriges Jubiläum bei MSD feierte.

Anna „Ann“ Colon fing 1919 in der Verpackungsabteilung von MSD an. 1933 wurde sie Führungskraft.

Als sie nach über 50 Jahren bei MSD pensioniert wurde, war sie die bis dato am längsten im Unternehmen angestellte weibliche Mitarbeiterin.

02.

Grace Winterling,

die erste weibliche Führungskraft von MSD.

Grace Winterling begann ihre Karriere während des zweiten Weltkriegs in der Abteilung «Priorities», bevor sie Aufsichtsfunktionen in den Abteilungen Systeme und Verfahren, Organisationsplanung und Bürodienste übernahm.

Im Jahr 1954 wurde sie Verwaltungsassistentin des Sekretärs. 1957 wurde sie zur stellvertretenden Sekretärin gewählt – eine Rolle, die sie zur ersten Frau in der Führungsetage von MSD machte. Die Auszeichnung einer weiblichen Führungskraft war so bemerkenswert, dass sie in den lokalen Zeitungen Schlagzeilen machte.

Nach 15 Jahren in der Unternehmensleitung wurde Grace zur Präsidentin der unternehmenseigenen Stiftung ernannt, die auch heute noch qualifizierte, förderungswürdige gemeinnützige und philanthropische Organisationen finanziell unterstützt. Grace ging 1983 nach 40 Jahren in unserem Unternehmen in den Ruhestand.

03.

Susan Jenkins,

MSD’s erste Chemikerin mit afroamerikanischen Wurzeln.

Susan R. Jenkins startete 1957 als eine der ersten afroamerikanischen Chemikerinnen im Unternehmen in den MSD Research Laboratories (MRL) und arbeitete unter anderem daran, Enzyme synthetisch herzustellen.

Sie wechselte später in die Personalabteilung, wo sie in verschiedenen Leitungspositionen arbeitete, zuletzt als Senior Vice President Human Resources.

04.

Marian S. Heiskell,

die erste Frau im Aufsichtsrat von MSD.

Marian S. Heiskell, Director of special activities bei der New York Times Company, wurde 1973 als erste Frau in den Aufsichtsrat von MSD gewählt.

Sie behielt ihr Aufsichtsratsmandat für 18 Jahre, bis sie es 1991 abgab. Marian Heiskell, die eine bekannte Philanthropin und Zeitungsmanagerin war, starb 2019 im Alter von 100 Jahren.

05.

Dorothy Bowers,

die erste Vice President für Environmental and Safety Policy bei MSD.

Dorothy Bowers begann im Jahr 1974 als Ingenieurin im «Environmental Department» bei MSD.

Im Jahr 1982 wurde sie zum Senior Director of Environmental Control befördert. 10 Jahre später wurde sie in eine neu geschaffene Position berufen: Vice President of Environmental and Safety Policy. Dorothy Bowers setzte sich dafür ein, dass MSD eine führende Rolle beim Umweltschutz einnimmt. Sie führte zahlreiche Prozesse zur Reduzierung der Emissionen und der Freisetzung von Chemikalien ein und machte MSD zu einem der ersten Unternehmen, das sich öffentlich zur Verringerung der Umweltverschmutzung verpflichtete.

Bis 1999, nach 25 Jahren in unserem Unternehmen, hatte Dorothy dazu beigetragen, den Umweltschutz zu einer unserer höchsten geschäftlichen Prioritäten zu machen, bevor sie in den Ruhestand ging.

06.

Christine Stubbs,

die erste Frau, die an der Howard University einen Abschluss in Chemieingenieurwesen erwarb.

Christine “Chris” Stubbs begann als erste Frau, die an der Howard University einen Abschluss als Ingenieurin erwarb, im Jahr 1983 bei MSD.

Von da an war sie eine der aktivsten Mitarbeitenden unseres Unternehmens, die sich für die Chancengleichheit einsetzte. Nach ihrem 10-jährigen Dienstjubiläum bei MSD leitete Chris die Materialwirtschaft in der Flint River-Produktionsstätte in Albany, Georgia, wo sie 31 Mitarbeitende betreute. Dies allein war schon beeindruckend, aber es war ihre zusätzliche Arbeit zur Förderung der Diversity (Vielfalt), die ihr den Titel “Black Engineers of the Year 1993” der Zeitschrift U.S. Black Engineer einbrachte.

07.

Dr. Johnnetta B. Cole,

die erste afroamerikanische Aufsichtsrätin von MSD.

Dr. Cole trat 1994 in den Verwaltungsrat von MSD ein und behielt das Mandat bis 2009.

Sie war ausserdem die erste afroamerikanische Präsidentin des renommierten Spelman College für afroamerikanische Frauen und ebenfalls die erste afroamerikanische Frau im Aufsichtsrat der Coca-Cola Company.

Schon 1997 vertrat Dr. Cole die Ansicht, dass Vielfalt eine kluge Investition für Unternehmen sei, und erklärte: “Stellen wir uns die Frage, ob Vielfalt in der amerikanischen Belegschaft das Richtige oder das Klügste ist. Die Antwort lautet: beides.”

08.

Deborah Dagit,

MSD’s erste Chief Diversity Officer.

Deborah Dagit arbeitete als erste Beauftragte für Vielfalt 12 Jahre lang bei MSD.

Sie war massgeblich an der Verabschiedung des Gesetzes für Menschen mit Behinderungen (Americans with Disabilities Act) im Jahr 1990 beteiligt. Sie half unserem Unternehmen dabei, Initiativen für Vielfalt und Inklusion direkt mit den Geschäftspraktiken und Ergebnissen des Unternehmens zu verknüpfen. Im Jahr 2010 gründete sie die Employee Business Resource Groups (EBRGs) von MSD, die auch heute noch aktiv sind. Im Dezember 2012 verliess sie das Unternehmen.

Wir fördern Innovation durch Vielfalt und Integration

MSD fördert weltweit ein Arbeitsklima, in dem sich alle Menschen wohlfühlen sollen – unabhängig von Kultur, Alter, sexueller Orientierung oder Geschlecht. Diversität und Inklusion sind schon seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Das spiegelt sich auch in Zahlen wider: So sind beispielsweise rund 50 Prozent der Führungskräfte weltweit und in der Schweiz Frauen.

MSD Women’s Network

1995 tat sich eine Gruppe Mitarbeiterinnen von MSD zusammen: Sie gründeten in den USA das MSD Women’s Network. Das Netzwerk setzt sich für die Gleichstellung der Geschlechter ein. Mittlerweile hat es weltweit 57 Chapter und über 9.000 Mitglieder – Frauen und Männer.

In der Schweiz engagieren sich rund 400 Mitarbeitende im MSD Women’s Network.

MSD Als Arbeitgeber

Möchten Sie mit uns daran arbeiten, unsere Medikamente und Gesundheitslösungen stetig weiterzuentwickeln, die medizinische Versorgung kontinuierlich zu verbessern und neue Generationen zu inspirieren? Werden Sie Teil unseres Teams!

Zum MSD-Stellenportal

CH-NON-02261, 05/2025

Unternehmen

Gemeinsam gegen Brustkrebs                                                          

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Je früher Brustkrebs erkannt und behandelt wird, desto grösser sind die Heilungschancen. Bei MSD setzen wir uns dafür ein, die Früherkennung zu stärken. Deshalb haben wir 2022 den PINK CUBE initiiert – eine kontinuierlich wachsende Brustkrebs-Aufklärungsinitiative. Wir sind stolz, dass PINK CUBE mit zwei Preisen ausgezeichnet wurde.

4. April 2025

Share this article

Facebook icon

.st0{fill:#00857C;} X icon

Linkedin icon

Email icon

PINK CUBE Test Your Breast gewinnt an der 6. Nacht des Sponsorings den Publikumspreis und den Responsibility Award

PINK CUBE Test Your Breast wurde an der 6. Nacht des Sponsorings im Kunsthaus Zürich im Beisein von rund 280 Gästen mit dem renommierten Publikumspreis und dem Responsibility Award von SPONSORING SCHWEIZ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung würdigt PINK CUBE Test Your Breast als eine einzigartige und innovative Initiative mit starken Partnerschaften und Sponsoren mit einem gemeinsamen Ziel: Brustkrebs bekämpfen.

PINK CUBE Test Your Breast

PINK CUBE Test Your Breast ist eine einzigarte Initiative zur Sensibilisierung der Bevölkerung für Brustkrebs und die bedeutende Rolle der Früherkennung. Im PINK CUBE bieten Gynäkolog:innen kostenlose Beratungen und Tastuntersuchungen der Brust an. Die Besuchenden lernen, wie sich ein Knoten anfühlt und wie sie ihre Brust selbst abtasten können, um Veränderungen zu erkennen.

Ausserdem engagiert sich PINK CUBE Test Your Breast durch Medienarbeit und den Dialog mit der Politik dafür, dass alle Kantone in der Schweiz ein organisiertes Mammografie-Screening-Programm einführen.

Resultate 2024

Anlässlich des Brustkrebsaufklärungsmonats Oktober 2024 besuchte der pinke Container fünf Kantone und erreichte mit seiner wichtigen Botschaft zur Früherkennung in den Medien über 2.7 Millionen Menschen.

Fast 500 Personen liessen sich im PINK CUBE untersuchen, bei 32 Frauen und 2 Männern wurden mögliche Anzeichen für Brustkrebs festgestellt. Gleichzeitig trug PINK CUBE zu Fortschritten bei politischen Diskussionen zur Einführung von Mammografie-Screening-Programmen bei.

Diese Erfolge waren nur durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Unterstützung durch Multi-Sponsoring der Unternehmen MSD, Gilead, Roche, Exact Sciences, Novartis, Astra Zeneca und Eli Lilly möglich.

Dimitri Gitas, Managing Director MSD Schweiz
Dimitri Gitas, Managing Director MSD Schweiz

„Wir sind stolz, diese wichtige Brustkrebsaufklärungsinitiative ins Leben gerufen zu haben und sie weiterhin als Hauptsponsor zu unterstützen“, sagt Dimitri Gitas, Managing Director von MSD Schweiz. „Der Erfolg des PINK CUBE zeigt deutlich, dass ein gleichberechtigter Zugang zur Krebsprävention und Früherkennung notwendig ist – ein Ziel, das durch eine nationale Krebsstrategie erreicht werden kann.“

Kostenübernahme der Mammografie im Früherkennungsprogramm

Wenn eine Untersuchung im Rahmen eines Früherkennungsprogramms durchgeführt wird, werden die Kosten von der Grundversicherung übernommen, ohne Anrechnung an die Franchise. Die teilnehmenden Frauen bezahlen nur den Selbstbehalt von zehn Prozent (ca. 20 Franken). Frauen ab 50 erhalten alle zwei Jahre per Post Informationen und eine Einladung zur Früherkennungsmammografie. 

PINK CUBE Test Your Breast 2025 Roadshow

Im September und Oktober 2025 wird der PINK CUBE in den 11 Kantonen sein, die noch kein Mammografie-Screening-Programm eingeführt haben.

Weitere Informationen: www.pinkcube-testyourbreast.ch

CH-NON-02963, 04/2025

Infektionskrankheiten

Unser langjähriges Engagement für die HIV-Behandlung und Prävention

Wir arbeiten weiter an vorderster Front im Kampf gegen HIV.

11.02.2025

Share this article

Facebook icon

.st0{fill:#00857C;} X icon

Linkedin icon

Email icon

HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) stellt noch immer eine grosse Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar. Das Virus kann zu AIDS führen.

Seit 1985 engagiert sich unser Unternehmen in der Forschung und Entwicklung (F&E) zur Prävention und Behandlung von HIV. Im Laufe der Jahre haben unsere Wissenschaftler bedeutende Entdeckungen gemacht, die die Art der HIV-Behandlung verändert haben.

Im Folgenden sind einige historische Momente aufgeführt:

Resize icon Close icon
Previous
Next
Previous
Next
  • Im Jahr 1982 verwendeten die U.S. Centers for Disease Control and Prevention erstmals den Begriff «AIDS» bzw. «acquired immune deficiency syndrome» (erworbenes Immunschwächesyndrom), um das klinische Syndrom zu beschreiben, das durch das humane Immundefizienz-Virus (HIV) ausgelöst wird. Julie Gerberding, Chief Patient Officer, erinnert sich: «Ich begann meine Ausbildung an der University of California in San Francisco ganz zu Beginn der AIDS-Epidemie und betreute dort die ersten Patienten, die, wie wir heute wissen, an AIDS litten. Es war eine wirklich beängstigende Krankheit. Es gab so viel Unwissenheit, auch darüber, wie die Krankheit übertragen wurde.»
  • Mitte der 1980er Jahre startete MSD ihr HIV-Forschungsprogramm als Reaktion auf eine potenzielle Epidemie. Unsere Wissenschaftler gehörten zu den ersten, die Medikamente zur Behandlung von HIV entdeckten und entwickelten.
  • Wir waren die Ersten, die die Kristallstruktur der HIV-Protease veröffentlichten, eines Enzyms, das für die Ansteckungsfähigkeit des Virus wesentlich ist.
  • Im Jahr 1992 gründete MSD zusammen mit anderen Pharmaunternehmen die «Inter-Company Collaboration for AIDS Drug Development» zur Erforschung von HIV-Therapien. Bis 1993 führten wir das grösste Forschungsprogramm unserer Geschichte durch. Wir beschäftigten mehr Wissenschaftler zur Erforschung von AIDS als für jede andere Krankheit und testeten Zehntausende Substanzen.
  • Die HIV/AIDS-Community forderte weiterhin Massnahmen. Im Jahr 1995 verbrachte Linda Distlerath, die damalige Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit der MSD Research Laboratories, viel Zeit damit, Briefe von Tausenden von AIDS-Patienten und Aktivisten zu lesen, in denen MSD nachdrücklich darum gebeten wurde, rasch eine Behandlung für die Krankheit zu entwickeln.
  • Nach jahrelangen Studien und Forschungsarbeiten entwickelte MSD einen der ersten Proteasehemmer. Im Jahr 1995 bot MSD, in Zusammenarbeit mit der US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA), Patienten und HIV-Organisationen ein Programm an, das ihr neues HIV-Medikament ausgewählten Patienten kostenlos zur Verfügung stellte, noch bevor sie durch die FDA zugelassen war.
  • Im Jahr 1996 erhielt das HIV-Medikament die Zulassung der FDA in einer Rekordzeit von 42 Tagen. Dies war ein wichtiger früher Erfolg auf dem Weg, HIV zu einer überlebbaren Infektion zu machen.
  • Im Jahr 2012 startete die NAMES Project Foundation mit Unterstützung von MSD eine nationale Tournee namens Call My Name, um auf den dramatischen Verlauf der HIV-Epidemie in den schwarzafrikanischen Communities der USA aufmerksam zu machen. Die Tour umfasste die Erstellung neuer Gedenktücher für den AIDS Memorial Quilt und Aufklärungsworkshops in 10 Städten mit hoher HIV-Häufigkeit.
  • Daria Hazuda, Vizepräsidentin für den Bereich Entdeckung von Infektionskrankheiten und Chief Scientific Officer am MSD Exploratory Science Center, leitet das Team, das an der Identifizierung neuer Wege zur Bekämpfung und Behandlung von HIV arbeitet.
  • Im Jahr 2021 schlossen wir eine Vereinbarung mit Gilead zur Zusammenarbeit in der globalen HIV-Community im Kampf gegen HIV.

CH-NON-01219, 02/2025

Wissen

Was ist die Von-Hippel-Lindau-Krankheit?

Die Von-Hippel-Lindau-Krankheit (VHL-Krankheit) ist eine seltene genetische Erkrankung, bei der sich mehrere Tumoren und Zysten an verschiedenen Stellen im Körper entwickeln können.

11.04.2024

Share this article

Facebook icon

.st0{fill:#00857C;} X icon

Linkedin icon

Email icon

Bild: Der menschliche Körper und die Stellen, an denen VHL zu Tumoren und Zysten führen kann.

Die Von-Hippel-Lindau (VHL)-Krankheit wird durch einen Gendefekt verursacht. Dieser führt zur Entstehung verschiedener, meist gutartiger Tumoren (Gewebeansammlungen) und Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Gewebe), die häufig im Gehirn und im Rückenmark, in der Netzhaut des Auges, in den Nieren, in der Bauchspeicheldrüse, im Innenohr, aber auch an anderen Stellen im Körper auftreten können.

Unbehandelt kann die Krankheit lebensbedrohlich sein.

Die VHL-Krankheit ist selten

Die VHL-Krankheit tritt bei etwa einem von 36.000 Menschen auf. Weltweit sind rund 200’000 Fälle bekannt. Wann genau die ersten Krankheitsanzeichen auftreten und wie schwer der Krankheitsverlauf ist, kann sehr unterschiedlich sein.

Zum Zeitpunkt der Diagnose sind die Betroffenen im Durchschnitt 26 Jahre alt. Bei rund 97% der Menschen mit einer VHL-Genmutation treten bis zum 65ten Lebensjahr Symptome auf. Männer und Frauen sind gleichermassen betroffen.

Ursache der Erkrankung

Die Ursache der Von-Hippel-Lindau-Krankheit ist ein Defekt im sogenannten VHL-Gen.

Bei gesunden Menschen erzeugt das VHL-Gen ein Protein, das die Entstehung von Tumoren verhindert. Bei Menschen mit Von-Hippel-Lindau-Krankheit funktioniert dieses Gen nicht wie vorgesehen. Es kann nicht genügend Protein zur Verhinderung der Tumorbildung produzieren.

Die VHL-Krankheit wird in den meisten Fällen vererbt

Die Von-Hippel-Lindau-Krankheit wird nach einem Muster vererbt, das «autosomal-dominant» genannt wird.

  • Das bedeutet, dass wenn ein Elternteil einen Defekt im VHL-Gen hat, jedes seiner Kinder eine 50%ige Chance hat, dieses Gen zu erben und die Krankheit auch zu entwickeln.

  • Rund 80 % der Betroffenen haben ein Elternteil mit VHL-Krankheit.

  • Bei rund 20% der Betroffenen tritt die VHL-Krankheit auf, ohne dass ein Elternteil selbst davon betroffen ist.

Krankheitsbild

Die VHL-Krankheit wird auch «Multisystemerkrankung» genannt. Dies deshalb, weil sich in der Regel mehrere Tumoren und Zysten in verschiedenen Organen bilden.

Die meisten VHL-Tumore sind gutartig. Dennoch können sie mit zunehmender Grösse Beschwerden und Schmerzen verursachen und unbehandelt zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität führen.

Mögliche medizinische Befunde bei der VHL-Krankheit:

  • Tumore im Gehirn und Rückenmark
    Sie können Kopfschmerzen, Schwindel und neurologische Beschwerden verursachen.

  • Tumore in der Netzhaut des Auges
    Sie können zu einer Einschränkung des Sehvermögens führen.

  • Nierenerkrankungen
    Dazu zählen u.a. Nierenzysten und Nierenzellkarzinome (Krebserkrankungen der Niere).

  • Pankreaserkrankungen
    Dazu zählen u.a. Zysten und Tumore in der Bauchspeicheldrüse.

  • Tumore und Zysten in anderen Organen, z.B. in der Leber, der Lunge oder den Fortpflanzungsorganen.

Wichtig: Das Krankheitsbild ist von Person zu Person unterschiedlich. Auch das Alter beim Eintreten der Erkrankung und der Verlauf sind individuell verschieden.

Diagnose

Es gibt Anhaltspunkte und Kriterien, die auf VHL hindeuten können.

Dazu zählen:

  • Familiäre Vorgeschichte
    In der Familie gibt es Fälle von VHL oder anderen genetisch bedingten Tumorerkrankungen.

  • Bestehende Tumorerkrankungen
    Vorliegen von Zysten und Tumoren an verschiedenen Organen im Körper.

Da die Erkrankung durch einen Gendefekt verursacht wird, sind genetische Tests entscheidend, um die Diagnose zu bestätigen. Personen, die eine genetische Veranlagung für VHL haben, sollten engmaschig und regelmässig von einem Team aus verschiedenen Fachrichtungen betreut werden.

Therapie

Aufgrund intensiver Forschung der letzten Jahre haben sich die medizinischen Erkenntnisse und die Therapieoptionen zur Behandlung der VHL-Krankheit erheblich verbessert. Dennoch bleibt die Behandlung komplex. Das Ziel besteht vor allem darin, Tumore und Zysten, wenn möglich zu entfernen, zu verkleinern bzw. ihr Wachstum zu stoppen, bevor sie so gross werden, dass sie dauerhafte Beschwerden  verursachen.

Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen:

  • Chirurgie zur operativen Entfernung von Tumoren oder Zysten.
  • Lasertherapie für bestimmte Tumore, zum Beispiel des Auges.
  • Radiofrequenzablation (RFA) ein Verfahren, bei dem Krebszellen durch Hitze abgetötet werden.
  • Bestrahlung zur Verkleinerung des Tumors.
  • Medikamentöse Therapien zur Eindämmung des Tumorwachstums.

Welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen und zu welchem Zeitpunkt sie eingesetzt werden, ist individuell unterschiedlich und von den spezifischen Tumoren, Symptomen und dem allgemeinen Gesundheitszustand abhängig.

Bild: Ärztin beim gespräch mit einer Patientin

Informationen für medizinische Fachpersonen

Weitere Informationen zu den Medikamenten und Impfstoffen von MSD finden Sie auf mymsd.ch, dem Webportal exklusiv für medizinische Fachpersonen.

Bild: ein älteres Paar

Informationen für Patient:innen

Suchen Sie Informationen zu bestimmten Krankheiten, deren Ursachen, Symptomen, Vorbeugung oder Behandlung? Entdecken Sie msd-gesundheit.ch, die Informationsplattform exklusiv für Patient:innen.

CH-NON-02547, 04/2024

Infektionskrankheiten

MSD’s Engagement zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen (AMR): Ein Aufruf zu globalem Handeln

In Ländern aller Einkommensschichten wurde ein besorgniserregendes Ausmass an arzneimittelresistenten Infektionen bei Menschen und Tieren festgestellt.

16. November 2023

Share this article

Facebook icon

.st0{fill:#00857C;} X icon

Linkedin icon

Email icon

Bild: eine Wissenschaftlerin hält eine Petrischale.

Antimikrobielle Resistenzen (AMR) sind ein Problem, das uns alle betrifft und zu dessen Bewältigung wir alle zusammenarbeiten müssen. Im Sinne des diesjährigen Themas der World Antimicrobial Awareness Week (WAAW), “Preventing Antimicrobial Resistance Together”,bekräftigt MSD erneut das Engagement, AMR weltweit mit einem „One Health“-Ansatz anzugehen. Gleichzeit fordert MSD zum kollektiven Handeln von Industrie, Regierungen, multilateralen Organisationen und der Bevölkerung auf, um die zunehmende Bedrohung durch AMR gemeinsam zu bewältigen.

Die World Antimicrobial Awareness Week (WAAW) bietet eine wichtige Gelegenheit, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass Antibiotikaresistenzen eine der grössten Bedrohungen für die Welt darstellen

AMR werden auch als “stiller Tsunami” bezeichnet, da sie bisher nicht die verdiente Aufmerksamkeit erhalten haben, aber unaufhaltsam weiter ansteigen.

Die Fakten:

  • Im Jahr 2019 wurden fast 5 Millionen Todesfälle mit AMR in Verbindung gebracht, mehr als alle anderen Todesursachen ausser Herzerkrankungen und Schlaganfall.
  • In Ländern aller Einkommensschichten wurde ein besorgniserregendes Ausmass an arzneimittelresistenten Infektionen bei Menschen und Tieren festgestellt.
  • AMR stellen auch eine gewaltige Herausforderung für die Weltwirtschaft dar mit erheblichen Risiken für die nachhaltige Lebensmittelproduktion und den globalen Handel.
Bild: Bakterien in Nahaufnahme

Eindämmung von AMR: Strategien und unerlässliche Massnahmen

AMR können nicht vollständig gestoppt werden, aber die gute Nachricht ist, dass es Wissen darüber gibt, wie man die Ausbreitung von AMR verlangsamen und öffentlichen Gesundheitssystemen helfen kann, ihnen zuvorzukommen. Dies kann durch die Umsetzung evidenzbasierter Richtlinien geschehen, wie z. B. Programme zum verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika, die sicherstellen, dass diese nur dann eingesetzt werden, wenn sie wirklich notwendig sind, sowie durch vorbeugende Impfungen, die dazu beitragen können, dass weniger Antibiotika verschrieben werden müssen.

Allerdings ist es nicht möglich, AMR allein durch einen verantwortungsvolles Handeln vollständig zu überwinden. Es ist notwendig, diese Bemühungen durch eine robuste und vielfältige Pipeline neuer Antibiotika zu ergänzen, um wirksame Behandlungen gegen die zunehmenden Resistenzen gegen bestehenden Medikamente zu gewährleisten.

Mangel an neuen Antibiotika: Kommerzielle Herausforderungen und rückläufige Investitionen

Leider ist die allgemeine Pipeline für neue Antibiotika bei weitem nicht ausreichend, um den aktuellen und zukünftigen AMR-Bedrohungen zu begegnen. Aufgrund des Zusammenspiels einzigartiger Herausforderungen, die Antibiotika kommerziell nicht tragbar machen, befinden sich derzeit nur relativ wenige in der Entwicklung. Infolgedessen sind die Investitionen in neue Antibiotika erheblich zurückgegangen, und viele Unternehmen haben sich aus diesem Bereich zurückgezogen. Diejenigen, die ihr Engagement fortsetzen, kämpfen darum, kommerziell tragfähig zu bleiben. Mehrere Biotech-Unternehmen mit zugelassenen Antibiotika, die den ungedeckten AMR-Bedarf decken, haben Insolvenz angemeldet.

MSD’s Vorreiterrolle und der AMR Action Fund

Seit über einem Jahrhundert spielt MSD eine führende Rolle bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen, unter anderem durch die Entdeckung und Entwicklung einer Reihe von Medikamenten und Impfstoffen zur Behandlung und Vorbeugung von Infektionskrankheiten bei Menschen und Tieren. Als eines der wenigen grossen Pharmaunternehmen, die sich aktiv für die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen einsetzen, erkennt MSD die Wichtigkeit, Lösungen für die Schwierigkeiten auf dem Markt für neue Antibiotika zu finden, um Innovationen auf diesem Gebiet voranzutreiben.

MSD hat erkannt, dass Regierungen auf der ganzen Welt Zeit brauchen, um politische Lösungen für dieses Marktversagen voranzutreiben und schloss sich 2020 einer Gruppe von 20 führenden biopharmazeutischen Unternehmen an, um den AMR Action Fund in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar zu gründen. Ziel dieser bahnbrechenden Partnerschaft ist es, bis 2030 zwei bis vier neue Antibiotika bereitzustellen.

Als Hauptinvestor hat sich MSD verpflichtet, über 10 Jahre 100 Millionen Dollar bereitzustellen, um die Lücke zwischen der Antibiotika-Pipeline und den Patient:innen zu schliessen. Aber der Fonds ist eine vroübergehende und zeitlich begrenzte Lösung, die nur dann funktioniert, wenn die Regierungen die notwendigen Reformen durchführen, um einen nachhaltigen Markt zu schaffen.

MSD arbeitet auch mit Partnern aus der Industrie, Regierungen, Gesundheitsdienstleistern und anderen Bereichen zusammen, um die AMR-Überwachung zu unterstützen, eine angemessene Anwendung zu fördern und Infektionen durch Impfungen im Rahmen eines One-Health-Ansatzes zu verhindern.

  • MSD betreibt eine der weltweit grössten und am längsten laufenden AMR-Überwachungsstudien, die Study for Monitoring Antimicrobial Resistance Trends (SMART). SMART wurde 2002 ins Leben gerufen und ermöglicht es Forschern, die Empfindlichkeit von Bakterien gegenüber Antibiotika zu überwachen und Trends in der Entwicklung von Resistenzen zu erkennen.
  • MSD verfolgt das Ziel, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Tieren zu erhalten und zu verbessern. Als einer der weltweit grössten Hersteller von Tierimpfstoffen produziert MSD jährlich mehr als 102 Milliarden Impfdosen, um Infektionen vorzubeugen, die den Einsatz von Antibiotika erfordern können.
  • MSD hat die entscheidende Rolle des verantwortungsvollen Umgangs mit Antibiotika zur Verlangsamung der Resistenzentwicklung erkannt. Deshalb arbeitet das Unternehmen mit über 1’100 Spitälern in 28 Ländern zusammen, um weltweit patientenzentrierte, produktneutrale Programme zum verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika zu entwickeln.

CH-NON-02483, 11/2023

Wissen

Was ist pulmonale Hypertonie?

Atemnot, schnelleres Ermüden und verminderte Leistungsfähigkeit zählen zu den frühen Anzeichen einer pulmonalen Hypertonie. Erfahren Sie mehr über diese chronische Erkrankung.

26.09.2023

Share this article

Facebook icon

.st0{fill:#00857C;} X icon

Linkedin icon

Email icon

Pulmonale Hypertonie (PH) ist eine chronische, krankhafte Blutdruckerhöhung in den Lungengefässen, die zu einer erheblichen Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit führen kann. Aufgrund ihrer unspezifischen Symptome ist es oft schwierig, eine pulmonale Hypertonie als solche zu erkennen. Wird sie nicht behandelt, kann sie lebensbedrohlich sein.

Die Diagnose der pulmonalen Hypertonie ist nicht immer einfach

Die Beschwerden sind anfänglich meist leicht und können auch auf andere Krankheiten hindeuten, wie z. B. Asthma, Bronchitis oder ein Erschöpfungssyndrom. Deshalb kann es vorkommen, dass bis zur Diagnosestellung durchschnittlich bis zu 2.5 Jahre vergehen. Wertvolle Zeit, in der die Patienten keine wirksame Therapie erhalten.

Zu den anfänglichen Symptomen der pulmonalen Hypertonie können zählen:

  • Atemnot bei körperlicher Anstrengung wie z.B. Bergaufgehen oder Treppensteigen
  • erhöhte Ermüdbarkeit
  • Engegefühl in der Brust
  • Herzklopfen, schnellerer Herzschlag
  • Schwindel bei starker körperlicher Belastung
  • verminderte Leistungsfähigkeit

Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu diesen Beschwerden kommen:

  • Zeichen einer nachlassenden Pumpkraft des rechten Herzens wie Wasseransammlungen in den Beinen (Ödeme) und gestaute Halsvenen
  • starke Brustschmerzen wie bei einem Herzinfarkt
  • blaue Lippen als Zeichen der verminderten Sauerstoffversorgung des Körpers niedrige bzw. abnehmende Blutdruckwerte im Körperkreislauf

Die Behandlung der pulmonalen Hypertonie erfolgt durch ein Team von Spezialisten

Nur Spezialisten mit grosser Erfahrung können die pulmonale Hypertonie behandeln, denn die Therapie ist komplex und muss je nach Ursachen und Symptomen individuell auf jeden Patienten abgestimmt werden. Deshalb ist es wichtig, dass Betroffene in einem spezialisierten Fachzentrum für pulmonale Hypertonie behandelt werden.

In der Schweiz gibt es mehrere spezialisierte Fachzentren für die pulmonale Hypertonie, sogenannte PH-Zentren

In einem PH-Zentrum arbeiten Experten verschiedener medizinischer Fachrichtungen interdisziplinär zusammen, um Patienten mit pulmonaler Hypertonie die Therapie zu ermöglichen, die ihnen die grösstmögliche Lebensqualität schenkt. Die Spezialisten sind in der Lage, eine pulmonale Hypertonie zu erkennen, zu diagnostizieren und zu behandeln. PH-Zentren sind zudem für Notfälle eingerichtet und bieten Betroffenen rund um die Uhr Support.

Übersicht der PH-Zentren in der Schweiz

Unser Engagement

Je früher eine pulmonale Hypertonie diagnostiziert und behandelt wird, desto eher kann ein Patient von einer Verbesserung seiner Lebensqualität profitieren. Mit unserem Engagement möchten wir zur Aufklärung und Früherkennung der Erkrankung beitragen.

Schweizerische Gesellschaft für Pulmonale Hypertonie SGPH

Unterstützung für Patienten

Die Schweizerische Gesellschaft für Pulmonale Hypertonie SGPH ist ein Expertengremium und steht Ärzten und Patienten für Pulmonale Hypertonie zur Verfügung.

CH-NON-01409, 09/2023

Ehepaar pustet Pusteblume
Unser Engagement

Pulmonale Hypertonie

Jedes einzelne Leben motiviert uns Tag für Tag unser Bestes zu geben.

Pulmonale Hypertonie ist eine chronische Erkrankung, die unbehandelt lebensbedrohlich sein kann. Bei MSD engagieren wir uns für Menschen, die davon betroffen sind.

Pulmonale Hypertonie (PH), auch Lungenhochdruck genannt, ist eine chronische Krankheit, welche durch eine Erhöhung des Blutdrucks im Lungenkreislauf gekennzeichnet ist. Sie kann zu einer erheblichen Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit führen und unbehandelt lebensbedrohlich sein. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten mit dem Ziel, die Symptome zu lindern, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und eine möglichst gute Lebensqualität aufrechtzuerhalten.

Mehr erfahren

Unser Engagement im Bereich pulmonale Hypertonie

Seit über
5

Jahren engagiert, das Leben von Patienten in der Schweiz zu verbessern

Im Jahr
2013

Einführung des ersten Stimulators der löslichen Guanylatzyklase (sGC) gegen PH in der Schweiz

Aktiv seit
2016

in langjährigen Partnerschaften und Projekten

Unsere Partnerschaften und Projekte

Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Pulmonale Hypertonie (SGPH)

Die SGPH ist ein Expertengremium, das seit mehr als 20 Jahren das Wissen rund um die Pulmonale Hypertonie in einem effizienten Netzwerk bündelt. Wir unterstützen die SGPH seit Jahren bei verschiedenen Projekten und Initiativen.

Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen

Wir engagieren uns seit Jahren in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen und dem Schweizer PH-Verein für Menschen mit pulmonaler Hypertonie.

Fortbildungsveranstaltungen und Kongresse

MSD nimmt regelmässig am Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SGP) teil und unterstützt Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, um zur Aufklärung über pulmonale Hypertonie und deren Behandlung beizutragen.

Klinische Forschung

Seit fast 130 Jahren forschen wir weltweit, um mit unseren Medikamenten und Impfstoffen zu einer besseren Gesundheit unserer Gesellschaft beizutragen, heute und für kommende Generationen. In der Schweiz betreibt MSD zurzeit 42 klinische Studien in unterschiedlichen Therapiegebieten (Stand 10/2023).

Mehr erfahren

Information und Aufklärung

Besonders im November, im Awareness-Monat des Lungenhochdrucks, und am 5. Mai, dem weltweiten Tag der pulmonalen Hypertonie, machen wir in der breiten Öffentlichkeit auf die Erkrankung und die Wichtigkeit der Früherkennung aufmerksam.

«Je früher eine pulmonale Hypertonie diagnostiziert und behandelt wird, desto eher kann ein Patient von einer Verbesserung seiner Lebensqualität profitieren. Mit unserem Engagement möchten wir zur Aufklärung und Früherkennung der Erkrankung beitragen.»

Claudia Kimmich

Senior Customer Engagement Specialist Pulmonary Hypertension, MSD Schweiz

CH-NON-01417, 09/2023

Unternehmen

Inside Schachen: ein Blick in unser High-Tech-Entwicklungszentrum

Unser MSD-Standort Schachen im Kanton Luzern ist kein gewöhnlicher Standort. Er ist eine Fusion aus modernster Technologie, innovativer Forschung & Entwicklung sowie einem inspirierenden Arbeitsumfeld.

13.07.2023

Share this article

Facebook icon

.st0{fill:#00857C;} X icon

Linkedin icon

Email icon

Photo: Drohne Aufnahme der MSD-Niederlassung Schachen

Unser Standort in Schachen spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung neuer innovativer Medikamente. Seit seiner Gründung im Jahr 1976 ist der Standort kontinuierlich gewachsen. Heute arbeiten rund 490 Mitarbeitende aus 30 Ländern in Schachen.

Wir zeigen, was wir in Schachen tun:

01.

Wir stellen biotechnologische Wirkstoffe her.

In Schachen verfügen wir über eine biotechnische Produktion im klinischen Massstab zur Herstellung von neuen Wirkstoffen sowie über Kapazitäten zur sterilen Abfüllung von neuen Medikamenten.

Bioreaktor aus Edelstahl

02.

Wir liefern Medikamente für weltweite klinische Studien.

Schachen ist einer von nur zwei Standorten im globalen Netzwerk von MSD, welche klinische Studien weltweit mit neuen Arzneimitteln versorgen. Die klinischen Prüfmuster werden hier verpackt, etikettiert und anschliessend an Klinische Zentren in der ganzen Welt verschickt. Die streng überwachten Studien zeigen, ob die neuen Medikamente wirksam und sicher sind.

03.

Wir entwickeln analytische Methoden für neue Wirkstoffe und Medikamente.

Analytische Entwicklung ist einer unserer Hauptbereiche. In unterschiedlichen Speziallabors untersuchen wir Zellkulturen, führen Tests mit Bioassays durch und bieten von PCR-Analytik über Massenspektroskopie bis hin zu biochemischen Analysen alles, was zur Entwicklung von Analysemethoden für neue Wirkstoffe und Medikamente nötig ist.

04.

Wir arbeiten an Analyse-Methoden, mit denen sich ein kontinuierlicher Produktionsprozess nahtlos überwachen und steuern lässt.

Noch sind kontinuierliche Produktionsprozesse in der pharmazeutischen Industrie die Ausnahme, da die technischen und regulatorischen Anforderungen sehr hoch sind.

05.

Wir betreiben ein forensisches Labor, in welchem Verdachtsfälle von Arzneimittelfälschungen untersucht werden.

In Schachen betreiben wir eines von weltweit drei forensischen Laboren, mit dem Ziel, Manipulationen und Fälschungen von MSD-Produkten rasch zu erkennen. Unsere Wissenschaftler:innen arbeiten mithilfe analytischer Methoden und hochspezialisierten Instrumenten daran, Fälschungen von Originalprodukten zu unterscheiden und die Resultate gegebenenfalls vor Gericht zu vertreten, um entsprechende Strafverfolgungen als Experten zu unterstützen. Sie arbeiten ausserdem mit daran, den Fälschungsschutz der MSD-Produkte weltweit weiter zu optimieren.


«Am Standort Schachen geht es nicht nur um modernste Technologie und innovative Forschung, sondern vor allem um die Menschen. Ich bin unglaublich stolz auf unser Team, das mit Leidenschaft und Engagement daran arbeitet, das Leben von Patient:innen durch bahnbrechende Entdeckungen und die Entwicklung neuer Medikamente zu verbessern. Ihr unermüdliches Engagement macht Schachen zu einem Ort, an dem wir gemeinsam Grosses erreichen

DR. CORINNA LENZ, LEITERIN MSD STANDORT SCHACHEN

CH-NON-02294, 07/2023

Infektionskrankheiten

Unser Engagement im Kampf gegen COVID-19

Als Unternehmen mit einer langen Tradition in der Erforschung von Impfstoffen und Infektionskrankheiten engagieren wir uns seit der Entdeckung von COVID-19 für wirksame Massnahmen gegen die Krankheit.

Share this article

Facebook icon

.st0{fill:#00857C;} X icon

Linkedin icon

Email icon

covid-19-header

«Wir haben uns darauf konzentriert, unser wissenschaftliches Know-how und unsere Erfahrung einzubringen, um zur Bewältigung von COVID-19 beizutragen.»

01.

Unser orales antivirales COVID-19 Medikament

In Zusammenarbeit mit Ridgeback Biotherapeutics haben wir unsere Forschungs- und Entwicklungsbemühungen für unser COVID-19 Medikament vorangetrieben. Mit diesem wichtigen Hilfsmittel für Ärzte, Patienten und das Gesundheitssystem werden wir weiterhin einen bedeutenden Beitrag leisten.

Wir arbeiten mit den Gesundheitsbehörden zusammen, um unsere Therapieoption weltweit verfügbar zu machen.

02.

Zugang zu medizinischer Versorgung

Wir können auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken, wenn es darum geht, unsere Medikamente und Impfstoffe zugänglich und erschwinglich zu machen. Unsere umfassende Liefer- und Zugangsstrategie hat den rechtzeitigen und breiten Zugang zu unserem COVID-19 Medikament für Patient:innen auf der ganzen Welt ermöglicht, auch in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. 

Ausserdem haben wir UNICEF bis zu 3 Millionen Behandlungseinheiten für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen zur Verfügung gestellt.

Durch unsere Lizenzvereinbarungen mit Generikaherstellern und dem Medicines Patent Pool wurden bis Dezember 2022 mehr als 5 Millionen Dosen Generika an 22 Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen geliefert.

03.

Unser Engagement als Arbeitgeber

Während der COVID-19-Pandemie haben wir der Gesundheit, der Sicherheit und dem Wohlergehen unserer Mitarbeitenden und ihrer Familien höchste Priorität eingeräumt und unsere Gesundheitsdienstleister und Gemeinden unterstützt, unter anderem durch Freiwilligenarbeit und Spenden.

CH-NON-01216, 06/2023