Unternehmen

Wir sind ein Top Employer!

Zum 11. Mal in Folge hat unser Unternehmen die Auszeichnung «Top Employer» erhalten. Die Auszeichnung würdigt die zahlreichen Vorteile für die Mitarbeitenden, zum Beispiel die neu eingeführte Work from Home-Richtlinie oder den grosszügigen Elternurlaub für Mütter und Väter von 16 Wochen.

17. Januar 2023

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Top Employer Switzerland 2023

Das unabhängige Top Employers Institute zertifiziert alljährlich Unternehmen, für die ihre Mitarbeitenden an erster Stelle stehen und denen sie ein attraktives Arbeitsumfeld bieten, das die berufliche und persönliche Entwicklung fördert. Grundlage für die Zertifizierung sind entsprechende Ergebnisse einer «HR Best Practices»-Umfrage. Wichtige Faktoren für die Zertifizierung sind überdurchschnittliche Bewertungen in den Bereichen:

  • Personalmanagement
  • Vergütung und soziale Absicherung
  • Karrieremöglichkeiten
  • Arbeitsbedingungen
  • Aus- und Weiterbildung sowie
  • Unternehmenskultur.

MSD erzielte in allen Umfragekategorien ausgezeichnete Ergebnisse

Das Engagement der Mitarbeitenden, deren Wohlbefinden, sowie Anerkennung und Belohnung wurden als überdurchschnittlich bewertet. Auch der Bewertungspunkt «Einigkeit», der u.a. ethische Integrität, Werte, Diversität und Inklusion sowie das Arbeitsumfeld umfasst, erzielte ausgezeichnete Werte. 

Judeke Frederiks
Judeke Frederiks, HR Director MSD Schweiz

«Wir sind stolz darauf, ein weiteres Mal als Top Employer Switzerland zertifiziert zu sein. Diese Auszeichnung unterstreicht unser kontinuierliches Engagement, flexible Arbeitsbedingungen und ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten. Wir freuen uns, dass wir in vielen Bereichen überdurchschnittlich gut bewertet wurden, besonders wenn es um das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden geht.»

Unsere Leistungen für Mitarbeitende

Seit 2020 erhalten alle Eltern unabhängig von ihrem Geschlecht 16 Wochen vollständig bezahlten Elternurlaub innerhalb der ersten zwölf Monate nach der Geburt oder Adoption eines Kindes. Dies ist eine der grosszügigsten und inklusivsten Regelungen in der gesamten Schweiz, in der per Gesetz lediglich zwei Wochen vorgeschrieben sind. Im selben Jahr führte MSD eine neue Regelung ein, die Mitarbeitenden und Führungskräften volle Flexibilität bei der Festlegung des Umfangs ihrer Homeoffice Tätigkeit  gibt. Darüber hinaus investiert MSD stark in die Digitalisierung am Arbeitsplatz und präsentiert sich so als noch agileres und stärker auf Wachstum und Lernen ausgerichtetes Unternehmen.

Diversität und Inklusion sind uns wichtig

MSD setzt sich aktiv für Diversität und Inklusion ein, beispielsweise mit vielen internen Netzwerken wie dem «Womenʼs Network», dem «Next Generation Network» und dem «LGBTQI Network». Die genannten Initiativen sind wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem immer besseren Angebot für alle MSD-Mitarbeitenden in der Schweiz. Sie belegen, wie sehr sich MSD für Diversität, Inklusion und Wohlbefinden einsetzt. Noch wichtiger: Sie stehen für die Werte des Unternehmens und dessen Überzeugung, wie sich der beste Ausgleich zwischen Privatleben, Familie und Karriere erreichen lässt.

Möchten Sie mehr über uns und das Unternehmen MSD wissen?

Lesen Sie unsere Stories!

CH-NON-01563, 01/2023

Wissen

Wissenswertes über Krebs und den Biomarker MSI-H/dMMR

Krebspatienten benötigen eine Behandlung, die für ihre spezifische Erkrankung am besten geeignet ist. Eine Hilfestellung sind dabei sogenannte Biomarker, biologische Merkmale, die im Blut oder in Gewebeproben gemessen werden können. MSI-h/dMMR ist ein solcher Biomarker.

19.12.2022

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Biomarker

Krebs ist nicht nur eine Krankheit. Es gibt viele Arten von Krebs und die Krankheit kann überall im Körper auftreten. Sie entsteht, wenn gesunde Zellen unkontrolliert wachsen: Sie werden zu Krebszellen und zerstören gesundes Gewebe. Krebszellen können sich ausbreiten, sich von ihrem Entstehungsort lösen und andere Stellen im Körper befallen (Metastasen). Wie die Zellen sich vermehren und ausbreiten, ist je nach Krebsart unterschiedlich. Krebspatienten benötigen eine Behandlung, die für ihre spezifische Erkrankung am besten geeignet ist. Eine Hilfestellung sind dabei sogenannte Biomarker, biologische Merkmale, die im Blut oder in Gewebeproben gemessen werden können. MSI-h/dMMR ist ein solcher Biomarker.

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache weltweit

43’500

In der Schweiz erkranken pro Jahr rund 43’500 Menschen neu an Krebs, rund 17’200 sterben daran, rund 67% leben noch 5 Jahre nach der Diagnose.

19’000’000

Im Jahr 2020 wurde weltweit bei mehr als 19 Millionen Menschen Krebs diagnostiziert. Fast 10 Millionen Menschen starben daran.

Was im Körper passiert, wenn Krebs entsteht

Alle Zellen in unserem Körper haben bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Normale Zellen teilen sich in geordneter Weise. Sie sterben ab, wenn sie abgenutzt oder beschädigt sind, und neue Zellen nehmen ihren Platz ein. Bei Krebs teilen sich Zellen unkontrolliert und verdrängen die normalen Zellen. Dies führt zu Beschwerden in dem Teil des Körpers, in dem der Krebs begonnen hat. Krebszellen können sich auch in anderen Teilen des Körpers ausbreiten. Die meisten Krebsarten bilden Knoten, die auch als Tumor bezeichnet werden.

Wie sich Krebserkrankungen unterscheiden

Einige Krebsarten wachsen und verbreiten sich schnell. Andere wachsen langsamer. Sie sprechen auch auf unterschiedliche Weise auf eine Behandlung an. So lassen sich einige Krebsarten gut mit einer Operation behandeln, bei anderen kommen Medikamente, wie die Chemotherapie, die Immuntherapie oder eine Kombination verschiedener Therapien zum Einsatz. Oft wird mehr als eine Behandlung angewendet.

Die Rolle von Biomarkern in der Krebsbehandlung

Biomarker sind bestimmte biologische Merkmale, die im Blut oder in Gewebeproben gemessen werden können. Sie helfen, eine Krebserkrankung besser zu verstehen und können Hinweise für die Wahl der Therapieoption geben. Es gibt verschiedene Biomarker, MSI-H/dMMR ist einer davon.

  • MSI-H steht für «High levels of MicroSatellite Instability», auf Deutsch «hohe Mikrosatelliteninstabilität». MSI ist eine Veränderung in kurzen, sich wiederholenden DNA-Sequenzen (Mikrosatelliten), die oft in Tumorzellen von bestimmten Krebsarten gefunden werden kann. MSI-H Krebszellen können Fehler, die während der DNA-Vervielfältigung entstehen, nicht korrigieren.

  • dMMR steht für «deficient mismatch repair», was auf Deutsch bedeutet «defektes DNA-Reparatursystem». Normalerweise greift das DNA-Reparatursystem ein, wenn es Fehler identifiziert und repariert diese Zellveränderungen. Funktioniert dieses System nicht, spricht man von einem defekten DNA-Reparatursystem (dMMR). Ein fehlerhaftes dMMR-System kann zu einer Mikrosatelliteninstabilität (MSI) führen.

Tumore mit hoher Mikrosatelliteninstabilität sprechen oft besser auf gewisse Therapien an. Ein MSI-Biomarker-Test kann dazu beitragen, Patienten zu identifizieren, die auf eine solche Therapie ansprechen können.

Wie ein MSI-H/dMMR Biomarker-Test funktioniert

Jede Krebserkrankung ist anders. Um einen Behandlungsplan zu entwickeln, der für einen Patienten richtig ist, kann der Arzt Labortests anordnen. Diese Tests dienen dazu, den Tumor auf verschiedene Biomarker, darunter MSI-H/dMMR, zu untersuchen.

  • Es wird eine Gewebeprobe (Biopsie) des Tumors entnommen und der Arzt ordnet den Test an.
  • Der Arzt erhält die Ergebnisse in der Regel nach 2 bis 10 Tagen.

Arzt und Patient besprechen die Behandlungsmöglichkeiten aufgrund der Ergebnisse und entscheiden, welche Behandlung am besten geeignet scheint.

CH-NON-00951, 12/2022

Unsere Mitarbeitenden

Volunteering? Ehrensache für uns bei MSD

Wussten Sie, dass MSD-Mitarbeitende jedes Jahr 40 Stunden bezahlte Arbeitszeit einsetzen können, um sich ehrenamtlich in unterschiedlichen Projekten zu engagieren? Hier erfahren Sie, wie das aussehen kann.

12. Oktober 2022

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Clean-Up-Days in Luzern und Zürich

Jedes Jahr unterstützen unsere Mitarbeitenden ehrenamtliche Aktivitäten für ihre Gemeinden. Die zusammen mit der IG Saubere Umwelt (IGSU) organisierten Clean-Up-Days in Luzern und Zürich sind ein Beispiel einer solchen Volunteering-Möglichkeit.

Mitarbeitende aller fünf Standorte von MSD Schweiz waren eingeladen, an zwei Tagen die Ärmel hochzukrempeln und mitzuhelfen, die Städte Luzern und Zürich von Abfall zu befreien. Ein Team von über 50 Mitarbeitenden kam zusammen, um sich gemeinsam für den guten Zweck zu engagieren.

«Wir haben über 45 kg Abfall, 24 kg Glas, 8.3 kg Aluminium und 3.3 kg PET-Flaschen gesammelt. Zusammen mehr als 80 kg!»

Désirée M., MSD-Mitarbeiterin am Standort Citybay, Luzern

Clean-up Days
Claen-up Days in Luzern und Zurich
Mehr als 80 kg Abfall gesammelt
MSD-Mitarbeitende im Einsatz

Warum uns bei MSD Volunteering wichtig ist

Volunteering bei MSD bedeutet, sich während der bezahlten Arbeitszeit ehrenamtlich für förderungswürdige gemeinnützige Organisationen in der Region zu engagieren. Eine weitere Möglichkeit ist, die beruflichen Fähigkeiten in internationalen Projekten im Rahmen des MSD Fellowship for Global Health Programs einzubringen.

Unser Freiwilligen-Engagement ist ein Zeichen der Solidarität. Es soll eine Kultur des sozialen Miteinanders fördern, die Lebensumstände von Benachteiligten verbessern und der Gemeinschaft zugutekommen. Kurz gesagt: Mit unserem Engagement möchten wir helfen und der Gesellschaft und unserer Umwelt etwas zurückgeben. Wer sich freiwillig engagiert, nutzt zudem die Möglichkeit, sich mit anderen MSD-Kolleg:innen zu vernetzen und Fähigkeiten zu erlernen oder zu verbessern, die nicht Teil der alltäglichen Arbeitsroutine sind.

«Die Clean-Up-Days waren eine tolle Erfahrung und eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich mit Kolleg:innen von anderen Standorten auszutauschen.»

Rafael F., MSD-Mitarbeiter am Standort The Circle, Zürich

CH-NON-02013, 12/2022

Verantwortung

Wie wir den Lungenkrebsmonat unterstützen

November ist Lungenkrebsmonat. Ein Monat, der den Lungenkrebs-Betroffenen gewidmet ist und zur Sensibilisierung der Bevölkerung über die Ursachen, Früherkennung und Prävention der Krankheit beitragen soll. Wussten Sie, dass Lungenkrebs weltweit die häufigste Krebstodesursache ist? Wir bei MSD setzen uns für die Bekämpfung von Lungenkrebs und die Verbesserung der Krebsbehandlung ein. Erfahren Sie, wie wir den Lungenkrebsmonat unterstützen.

12. Oktober 2022

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Lungenkrebsmonat

In der Schweiz wird jedes Jahr bei rund 4’700 Menschen Lungenkrebs diagnostiziert und etwa 3’300 Menschen sterben daran. Die meisten neu diagnostizierten Patient:innen sind zum Zeitpunkt der Diagnose über 50 Jahre alt. Normalerweise verursacht Lungenkrebs keine Symptome, bis er sich ausgebreitet hat. Daher wird Lungenkrebs oft erst in einem späten Stadium entdeckt. Wenn sich der Krebs bereits ausserhalb der Lunge ausgebreitet hat, ist die Prognose für die Betroffenen sehr schlecht. Dank neuer, wirksamer Behandlungsmethoden ändert sich dies jedoch. Viele Menschen denken, die Diagnose Lungenkrebs sei ein Todesurteil. In den letzten zehn Jahren wurden jedoch neue Fortschritte erzielt, die zu mehr Überlebenden und mehr Hoffnung für die Betroffenen geführt haben.

“Bei MSD zeigen wir Solidarität mit den Betroffenen und setzen uns weiterhin für Fortschritte in der Krebsbehandlung ein.”

Obwohl Lungenkrebs so häufig vorkommt, gibt es immer noch viele falsche Vorstellungen über diese Krankheit. Deshalb unterstützen wir verschiedene Initiativen, um über die Erkrankung aufzuklären.

Neue Website für Lungenkrebspatient:innen

Pünktlich zum Lungenkrebsmonat haben wir unser Patientenportal MSD Gesundheit um Informationen zum Thema Lungenkrebs erweitert. Die neue Website bietet detaillierte Informationen über verschiedene Lungenkrebsarten, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, Antworten auf die häufigsten Fragen und Informationen darüber, wo Betroffene Rat und Unterstützung finden.
Ausserdem können Lungenkrebspatient:innen verschiedene Checklisten mit Fragen herunterladen, die ihnen bei der Vorbereitung auf ihren nächsten Arzttermin helfen.

Besuchen Sie das MSD Patientenportal

Zusammenarbeit mit Patientenorganisation “Leben mit Lungenkrebs”

Die neu gegründete Patientenorganisation “Leben mit Lungenkrebs” ist die erste Plattform exklusiv für Lungenkrebspatient:innen und ihre Angehörigen.
Als Lungenkrebsbetroffener weiss der Co-Präsident der Patientenorganisation, Michael Emmenegger-Müller: “Es hilft, über Lungenkrebs zu sprechen und ein Tabu zu brechen”. Eine Nachmittagsveranstaltung, bei der sich Patient:innen und Angehörige austauschen und eine gute Zeit verbringen können, ist deshalb eines der ersten Projekte, das die Patientenorganisation anbietet. Wir unterstützen diese Veranstaltung als Co-Sponsor.

Erfahren Sie mehr

Expo50plus at Zurich main station

“Was können Sie tun, um gesund zu bleiben?” Das ist die Frage, die sich an die Besucher:innen der Expo50plus richtet. Die Messe bietet ein breites Informationsangebot für Menschen über 50 Jahre. Zahlreiche Unternehmen und Organisationen laden die Besucher:innen ein, sich über verschiedene Krankheiten und deren Prävention zu informieren. Als einer der Aussteller macht die Patientenorganisation “Leben mit Lungenkrebs” auf Lungenkrebs und die Bedeutung von Prävention und Früherkennung aufmerksam.
Wir stellen Informationsmaterial zur Besprechung mit interessierten Besucher:innen der Expo zur Verfügung.
Erfahren Sie mehr über die Expo50plus und ermutigen Sie Familie und Freunde die Messe zu besuchen.

Mehr erfahren

Fakten über Lungenkrebs, die Sie unbedingt wissen sollten

Lungenkrebs ist die dritthäufigste Krebsart in der Schweiz. Rund 4’700 Menschen erkranken jedes Jahr neu daran, rund 3’300 sterben jährlich daran. Jede/r kann an Lungenkrebs erkranken, aber das Risiko steigt, wenn man über 50 Jahre alt ist und raucht oder früher geraucht hat. Nicht zu rauchen ist die wichtigste Massnahme, um Lungenkrebs vorzubeugen.

Lungenkrebs ist kein Todesurteil. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, aber die Früherkennung ist entscheidend und kann Leben retten. Wenn Sie einen unerklärlichen, anhaltenden Husten haben, der länger als drei Wochen anhält, oder wenn Sie unter Kurzatmigkeit leiden, sollten Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin aufsuchen!

Über unsere klinische Forschung in der Onkologie

Wussten Sie, dass MSD eines der grössten und am schnellsten wachsenden klinischen Forschungsprogramme weltweit betreibt? Es konzentriert sich auf die Immunonkologie und umfasst derzeit mehr als 1.600 klinische Studien. Die Schweiz ist Teil dieses Forschungsprogramms. Unser Team koordiniert derzeit 29 klinische Studien in 11 verschiedenen Tumorarten (Stand: 07/2022). MSD ist auch eines der führenden Unternehmen bei der Erforschung von Impfstoffen gegen vermeidbare Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs und andere HPV-bedingte Krebsarten. In der Schweiz arbeiten wir mit verschiedenen Partnern zusammen, um innovative Lösungen für die Krebsbehandlung voranzutreiben. In den letzten Jahren haben wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten geleistet.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Arbeit.


CH-NON-01949, 10/2022

Unsere Mitarbeitenden

Wir unterstützen den Brustkrebsmonat Oktober

Wussten Sie, dass Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen ist? Bei MSD zeigen wir Solidarität mit Menschen, die von Brustkrebs betroffen sind, und tun alles, was wir können, um weitere Fortschritte bei der Bekämpfung der Krankheit zu unterstützen. Insbesondere während des Brustkrebsmonats Oktober unterstützen wir verschiedene Aktivitäten, um über die Bedeutung von Prävention und Früherkennung aufzuklären. Erfahren Sie mehr über unser Engagement.

12. Oktober 2022

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Breast cancer

In der Schweiz wird jedes Jahr bei rund 6’300 Frauen und 50 Männern Brustkrebs diagnostiziert. Obwohl neue Therapien die Prognose von Brustkrebspatient:innen verbessert haben, sterben in der Schweiz immer noch rund 1’400 Menschen pro Jahr an der Krankheit.

«Wir stehen hinter den Müttern, Schwestern, Töchtern und Angehörigen, die von Brustkrebs betroffen sind, und setzen alles daran, weitere Innovationen voranzutreiben, die helfen, Leben zu retten und zu verbessern.»

Wie bei vielen anderen Krebsarten gilt auch bei Brustkrebs: Je früher er erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb unterstützen wir verschiedene Aufklärungsaktionen.

Aufklärungskampagne in Baden und Zürich

Im Oktober unterstützen wir die Aufklärungskampagne «Sag Nein zu Brustkrebs, sag Ja zur Früherkennung!» in Partnerschaft mit EUROPA DONNA Schweiz.

An 4 Tagen im Oktober finden im pinken Container «Pink Cube» in Baden und Zürich Veranstaltungen statt, bei denen Frauenärzt:innen interessierten Besucher:innen eine kostenlose Beratung und Tastuntersuchung der Brust anbieten. Jede/r ist eingeladen, den Pink Cube zu besuchen und die kostenlose Beratung und Untersuchung in Anspruch zu nehmen.

Weitere Informationen

Neue Website für Brustkrebspatient:innen

Pünktlich zum Brustkrebsmonat haben wir unser Patientenportal MSD Gesundheit um Informationen zum Thema Brustkrebs erweitert. Die neue Website bietet ausführliche Informationen über die Krankheit, einschliesslich Risiken und Möglichkeiten zur Prävention, Früherkennung und Behandlung. Darüber hinaus bietet die Website Antworten auf die häufigsten Fragen über Brustkrebs und Informationen darüber, wo Betroffene Rat und Unterstützung finden können.

Besuchen Sie das MSD Patientenportal

Pink Ribbon Charity walk 🎗️

Ein besonderer Moment für uns! Mehr als 50 Kolleg:innen des MSD Schweiz Teams nahmen am Pink Ribbon Charity Walk teil. Der Solidaritätslauf ehrt die Überlebenden, erinnert an diejenigen, die wir verloren haben, schärft das Bewusstsein und sammelt dringend benötigte Gelder, um auf die Vision hinzuarbeiten, dass niemand mehr an  Brustkrebs stirbt. Unsere gemeinsame Gesamtstrecke betrug 208 km!

Es waren nicht nur Mitarbeitende des Onkologie-Teams dabei, wir haben als abteilungsübergreifendes MSD-Team unser gemeinsames Engagement im Kampf gegen Brustkrebs gezeigt.

Fakten über Brustkrebs, die Sie wirklich wissen sollten

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen und macht fast ein Drittel aller Krebsdiagnosen aus. In der Schweiz erkranken jährlich rund 6’300 Frauen und 50 Männer an Brustkrebs, und rund 1’410 Personen sterben jährlich daran. Die Erkrankungsrate nimmt mit dem Alter zu. Dennoch ist ein Viertel aller Betroffenen zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre. Die Selbstuntersuchung der Brust ist eine der einfachsten Methoden zur Erkennung von Brustkrebs, die jede Person durchführen sollte. Für Frauen über 50 wird eine Mammographie empfohlen, um Brustkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen.

Je früher Brustkrebs erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Das ist die Botschaft, die wir allen vermitteln wollen!

Über unsere klinische Forschung in der Onkologie

Wussten Sie, dass MSD eines der grössten und am schnellsten wachsenden klinischen Forschungsprogramme weltweit betreibt? Es konzentriert sich auf die Immunonkologie und umfasst derzeit mehr als 1.600 klinische Studien. Die Schweiz ist Teil dieses Forschungsprogramms. Unser Team koordiniert derzeit 29 klinische Studien in 11 verschiedenen Tumorarten (Stand: 07/2022). MSD ist auch eines der führenden Unternehmen bei der Erforschung von Impfstoffen gegen vermeidbare Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs und andere HPV-bedingte Krebsarten. In der Schweiz arbeiten wir mit verschiedenen Partnern zusammen, um innovative Lösungen für die Krebsbehandlung voranzutreiben. In den letzten Jahren haben wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten geleistet.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Arbeit.


CH-NON-01897, 09/2022

Wissen

Blasenkrebs verstehen

Blasenkrebs ist ein bösartiger Tumor in der Harnblase. Die häufigste Form von Blasenkrebs ist das Urothelkarzinom. Hier erfahren Sie mehr über die Symptome, Risikofaktoren und die Prävention von Blasenkrebs.

06.07.2022

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Blasenkrebs entsteht, wenn sich Zellen der Harnblase zu teilen beginnen und schneller als gewöhnlich wachsen. Wenn mehr Krebszellen entstehen, bilden sie einen Tumor, der durch die Schichten der Harnblase hindurchwachsen und sich in anderen Bereichen des Körpers ausbreiten kann. Blasenkrebs ist eine der heimtückischsten Krebsarten, da er oft nur durch Zufall und in einem Stadium entdeckt wird, in dem es für eine erfolgreiche Behandlung fast zu spät ist. Bei frühzeitiger Erkennung hat Blasenkrebs eine Heilungschance von über 90%. Trotz neuer Entdeckungen und Verbesserungen bei der Versorgung von Menschen mit Blasenkrebs, besteht in diesem Bereich noch immer ein erheblicher medizinischer Bedarf.

Blasenkrebs ist die 10. häufigste Krebsart und die 13. häufigste Krebstodesursache auf der Welt

1’280

Jedes Jahr wird bei rund 1’280 Menschen in der Schweiz Blasenkrebs diagnostiziert, etwa 570 sterben daran.

573’000

Im Jahr 2020 wurden weltweit rund 573’000 neue Fälle von Blasenkrebs registriert, etwa 212’000 Menschen starben daran.

Blasenkrebs tritt vor allem bei älteren Erwachsenen auf. Von den Betroffenen sind etwa 75% Männer und 25% Frauen.

Anzeichen und Symptome

Blasenkrebs verursacht oft über lange Zeit keine spezifischen Symptome. Bei Betroffenen können folgende Symptome oder Anzeichen auftreten:

  • Blut im Urin
  • Häufiges Wasserlassen
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
  • Das Gefühl, Wasser lassen zu müssen, auch wenn die Blase nicht voll ist
  • Viele Male in der Nacht aufstehen und Wasser lassen müssen
  • Schmerzen im unteren Rücken auf einer Körperseite

Risikofaktoren für Blasenkrebs

Einer der Hauptrisikofaktoren ist das Rauchen. Experten schätzen, dass etwa 30% bis 70% aller Blasenkrebsfälle auf das Rauchen zurückzuführen sind. Bei Rauchern ist das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, 4- bis 7-mal höher als bei Nichtrauchern.

Zu weiteren Risikofaktoren für Blasenkrebs gehören:

  • ALTER – älter als 65 Jahre
  • GESCHLECHT – männlich sein
  • BESTIMMTE CHEMIKALIEN – häufiger und längerer Kontakt
  • CHEMOTHERAPIE/RADIOTHERAPIE im Bereich des Beckens
  • CHRONISCHE ZYSTITIS – chronische Entzündung der Blase
  • KRANKENGESCHICHTE – höheres Risiko, wenn jemand bereits Blasenkrebs hatte

Behandlung von Blasenkrebs

Für die Behandlung von Blasenkrebs gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Lokale chirurgische Therapie
  • Lokale medikamentöse Behandlung
  • Chirurgische Entfernung der Harnblase, sogenannte Zystektomie
  • Strahlentherapie
  • Systemische medikamentöse Therapie: Chemotherapie oder Immuntherapie

Wenn sich bereits Metastasen gebildet haben, ist die Prognose für eine dauerhafte Heilung in den meisten Fällen ungünstig. Das Fortschreiten der Krankheit kann jedoch verzögert werden.

Vorbeugung von Blasenkrebs

Es gibt keine Garantie, Blasenkrebs zu verhindern. Aber es gibt einige Faktoren, die helfen können, das Risiko zu senken:

  • Rauchen Sie nicht.
  • Minimieren Sie den Kontakt mit bestimmten Chemikalien am Arbeitsplatz.
  • Trinken Sie viel Flüssigkeit! Das Trinken von viel Flüssigkeit – hauptsächlich Wasser – kann das Risiko von Blasenkrebs senken.
  • Essen Sie viel Obst und Gemüse.

CH-NON-00572, 07/2022

Versorgung

Umfrage zur Versorgung von Krebspatient:innen in der Schweiz: Gute Noten – und trotzdem nicht optimal

19. Mai 2022

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Krebserkrankungen stellen für die Betroffenen, aber auch für das Gesundheitssystem eine grosse Herausforderung dar. Die Firma MSD hat in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut gfs.bern mit einer repräsentativen Umfrage erstmals ausführlich die Meinung der Bevölkerung zur Qualität der Krebsversorgung in der Schweiz untersucht. Dabei wurde eine breite Zustimmung zur derzeitigen Versorgungssituation deutlich, aber auch Verbesserungsmöglichkeiten vor und nach der Behandlung aufgezeigt.   

Gemäss des Bundesamts für Statistik (2021) werden in der Schweiz jedes Jahr mehr als 40`000 neue Krebserkrankungen diagnostiziert, mindestens eine von fünf Personen erkrankt vor dem 70. Lebensjahr an Krebs1. Die gute Nachricht: Inzwischen scheint sich eine gewisse Stabilisierung bei den Neuerkrankungen abzuzeichnen1. Zudem sterben weniger Menschen an Tumorerkrankungen als früher1. Entsprechend gibt es in der Schweiz immer mehr Menschen, die mit Krebs leben oder ihre Krankheit besiegt haben. Sie alle sollten möglichst optimal versorgt werden. Dazu gehören, neben der eigentlichen medizinischen Behandlung, auch Massnahmen zur Vor- und Nachsorge und zur sozialen und psychologischen Betreuung. In einer von der Firma MSD in Auftrag gegebenen und von gfs.bern durchgeführten breit angelegten repräsentativen Umfrage wollte man wissen, wie die Qualität der Versorgung von Krebserkrankungen von der Schweizer Bevölkerung empfunden wird.

Gute Noten für die Versorgung von Krebspatient:innen

Vorneweg: Die Schweizer:innen nehmen an der Gesundheitspolitik regen Anteil. So gaben über 80 Prozent der Befragten an, dass sie an Gesundheitsfragen interessiert seien. Die Qualität der Versorgung von Krebspatient:innen wurde von fast 90 Prozent als gut, sehr gut oder hervorragend angesehen. Dieses positive Zeugnis fiel bei den selbst von Krebs Betroffenen mit einer Zustimmung von 95 Prozent noch deutlicher aus. Gerade die Erfahrungen mit der Versorgung der eigenen Erkrankung unterstreichen den Wert dieser ausserordentlich guten Einschätzung. Dafür ausschlaggebend waren vor allem das gute Gesundheitswesen in der Schweiz, das grosse Leistungsangebot, die gute Betreuung durch das Personal, die Qualität der Einrichtungen, der Zugang zur Behandlung und der unproblematische Austausch von Informationen. Vor allem die Erfahrungen im Spital wurde von den Befragten geschätzt. So bewerteten rund 80 Prozent der Umfrageteilnehmenden die dortige ärztliche und pflegerische Betreuung als positiv und auch mit der medikamentösen Behandlung war eine grosse Mehrheit zufrieden. Nur wenige der Befragten bemängelten die Therapien oder die Betreuungsqualität. Die überwiegende Mehrheit (85%) würde sich wieder auf den gewählten Behandlungsweg begeben.

Handlungsbedarf in der Krebsprävention und -frühdiagnose

Allerdings zeigt die Umfrage auch deutlich, dass in manchen Bereichen Handlungsbedarf besteht. Unter allen Befragten waren jeweils rund 15 Prozent mit der Krebsfrüherkennung, der Krebsprävention und der Koordination unzufrieden. Jeder Fünfte wäre froh gewesen, wenn die pflegenden Angehörigen besser unterstützt worden wären. Ein knappes Viertel aller Befragten könnte sich zudem eine bessere psychologische Betreuung der Patient:innen und deren Angehörigen vorstellen. Unter den persönlich Betroffenen hätten sich sogar 36 Prozent frühere Präventionsinformationen gewünscht. Knapp die Hälfte von ihnen haderte mit dem Zeitpunkt der Diagnose. So wären 47 Prozent froh gewesen, wenn der Krebs früher entdeckt worden wäre. Auch die COVID-19-Pandemie hinterliess ihre Spuren. So mussten immer wieder Behandlungen verschoben werden. Während knapp die Hälfte der Patient:innen mit den Leistungen der behandelnden Spezialisten zufrieden waren, vermissten manche der Angehörigen eine ausreichende ärztliche Versorgung während der Pandemie.

Hingegen werden die grossen Anstrengungen zur Erforschung von Tumorerkrankungen von den Schweizern geschätzt. So glaubte in der Befragung eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent an die Fortschritte der Krebsforschung in den vergangenen fünf Jahren (häufig jedoch ohne diese näher beschreiben zu können), nur ein Viertel der Befragten war der Meinung, es hätte in jüngerer Zeit keine oder kaum neue wissenschaftliche Erkenntnisse gegeben. Auch hinsichtlich einer zukünftig vollständigen Heilbarkeit von Tumorerkrankungen war über die Hälfte aller Befragten optimistisch.

Neue Krebsstrategie gefordert

Nur wenigen Befragten war die kürzlich beendete „Nationale Strategie gegen Krebs“ bekannt, sogar denjenigen nicht, die selbst von Krebs betroffen waren. Nach entsprechender Aufklärung gaben die meisten jedoch an, dass eine neue nationale Krebsinitiative für sie wichtig sei. Zurzeit existiert in der Schweiz als einzigem Land in Europa keine nationale Krebsstrategie. 72 Prozent der Befragten würden an einer möglichen Abstimmung über eine solche Gesetzesinitiative teilnehmen. Eine neue nationale Krebsinitiative könnte mit grossem Zuspruch rechnen, vor allem von Frauen, gesundheitspolitisch stark Interessierten und persönlich Betroffenen. Fast alle Befragten waren der Meinung, dass mit einer Krebsinitiative langfristig Geld gespart werden könne, dass die Krebsfrüherkennung und Prävention unterstützt werden solle, aber auch, dass die Koordination der Akteure und die Betreuung der Betroffenen verbesserungswürdig sei. Allerdings wurde dem Krebs gegenüber den vielen anderen schwerwiegenden Erkrankungen der Menschen keine besondere Rolle zugestanden. So sollten, gemäss der Mehrheit der Befragten, Tumorerkrankungen keine Sonderstellung in der Verfassung erhalten.

Die Umfrage

Für die von der Firma MSD in Auftrag gegebene und von gfs.bern durchgeführte repräsentative Umfrage zur Versorgung von Krebspatienten in der Schweiz wurde Ende des vergangenen Jahres (November/Dezember 2021) mit 1‘510 zufällig ausgesuchte Personen in der gesamten Schweiz mittels eines Online-Fragebogens oder Telefoninterviews ausführlich  befragt. Dreiviertel der Teilnehmenden gaben an, dass eine ihnen nahestehende Person oder zumindest eine ihnen bekannte Person von einer Krebserkrankung betroffen war oder ist. Insgesamt elf Prozent (136 Personen) hatten selbst persönliche Erfahrung mit einer Krebserkrankung gemacht, drei Prozent waren zum Zeitpunkt der Befragung an Krebs erkrankt. Die Patient:innen waren operiert worden (76%), hatten eine Chemotherapie (32%), Strahlentherapie (29%), zielgerichtete Therapie (18%), Hormontherapie (15%), alternative Therapie (14%) oder Immuntherapie (11%) erhalten. Neun von zehn Erkrankten gaben an, sich in der Regel an die Behandlungsvorgaben gehalten zu haben.

Download Report

https://www.gfsbern.ch/wp-content/uploads/2022/05/213064_bericht_msd_krebsversorgungsmonitor_def_v4.pdf

Wissen

Nierenkrebs besser verstehen

Nierenkrebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krebserkrankungen der Niere. Am häufigsten ist das Nierenzellkarzinom.

12. April 2022

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Pusteblume

In der Schweiz wird jedes Jahr bei rund 1000 Menschen Nierenkrebs neu diagnostiziert. Rund zwei Drittel davon sind Männer und fast die Hälfte aller Patient:innen ist zum Zeitpunkt der Diagnose über 70 Jahre alt. Das Nierenzellkarzinom (engl. Renal Cell Carcinoma RCC) ist bei weitem die häufigste Form von Nierenkrebs und macht etwa 90% aller Nierenkrebsfälle aus. Es wird oft zufällig diagnostiziert, zum Beispiel bei bildgebenden Untersuchungen für eine andere Krankheit, da Symptome meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium auftreten. Glücklicherweise werden die meisten Nierentumore im Frühstadium entdeckt. Dennoch sind rund 30% der Patient:innen schon bei der Erstdiagnose von metastasiertem Nierenkrebs betroffen. Von diesen Patient:innen sind nach 5 Jahren nur noch 15 % am Leben. Dank der jüngsten Fortschritte in der Onkologie haben sich die Behandlungsmöglichkeiten für Nierenzellkarzinome erheblich verändert und heute gibt es mehrere Therapieoptionen, um die Überlebensrate dieser Patient:innen zu erhöhen.

Häufigkeit von Nierenkrebs

1’000

In der Schweiz erkranken jedes Jahr rund 700 Männer und 300 Frauen an Nierenkrebs. Rund 300 Menschen sterben jährlich daran.

430’000

Weltweit wurden im Jahr 2020 rund 430’000 neue Nierenkrebserkrankungen diagnostiziert, rund 180’000 Menschen starben an Nierenkrebs.

Anzeichen und Symptome

Im Frühstadium verursacht Nierenkrebs in der Regel keine Anzeichen oder Symptome. Bei grösseren Tumoren ist dies jedoch möglich.

Mögliche Anzeichen und Symptome von Nierenkrebs können sein:

  • Blut im Urin
  • einseitige Rückenschmerzen (nicht durch eine Verletzung verursacht)
  • ein Knoten an der Seite oder am unteren Rücken
  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust, der nicht durch eine Diät verursacht ist
  • Fieber, das nicht durch eine Infektion verursacht ist und das nicht verschwindet
  • Anämie (geringe Anzahl roter Blutkörperchen)

Risikofaktoren

Es wurden verschiedene Risikofaktoren für das Nierenzellkarzinom identifiziert. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren gemeinsam für die Entstehung von Nierenkrebs verantwortlich sind. Rauchen und Fettleibigkeit gelten als mögliche Hauptrisikofaktoren.

Zu weiteren Risikofaktoren zählen:

  • hoher Blutdruck
  • Auftreten von Nierenkrebs in der Familie
  • Exposition am Arbeitsplatz: Zahlreiche Studien vermuten, dass bestimmte Industriechemikalien, wie z. B. Trichlorethylen, das Risiko für RCC erhöhen können.
  • Geschlecht: Männer sind häufiger betroffen als Frauen
  • bestimmte Arzneimittel: Einige Studien deuten darauf hin, dass Paracetamol, ein gängiges Schmerzmittel, mit einem erhöhten Risiko für RCC in Verbindung stehen kann.
  • genetische und vererbte Risikofaktoren

Prävention

In vielen Fällen ist die Ursache von Nierenkrebs nicht bekannt. In einigen anderen Fällen (z.B. bei Erbkrankheiten) ist die Ursache zwar bekannt, aber möglicherweise nicht vermeidbar. Sie können das Risiko, an Nierenkrebs zu erkranken, verringern, indem Sie mit dem Rauchen aufhören und ein gesundes Körpergewicht beibehalten.

CH-NON-00633, 06/2022

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Unser Engagement

Pulmonale Hypertonie

Jedes einzelne Leben motiviert uns Tag für Tag unser Bestes zu geben.

Pulmonale Hypertonie ist eine seltene chronische Erkrankung, die unbehandelt lebensbedrohlich sein kann. Bei MSD engagieren wir uns für Menschen, die davon betroffen sind.

Pulmonale Hypertonie (PH), auch Lungenhochdruck genannt, ist eine chronische Krankheit, welche durch eine Erhöhung des Blutdrucks im Lungenkreislauf gekennzeichnet ist. Sie kann zu einer erheblichen Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit führen und unbehandelt lebensbedrohlich sein. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten mit dem Ziel, die Symptome zu lindern, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und eine möglichst gute Lebensqualität aufrechtzuerhalten.

Mehr erfahren

Unser Engagement im Bereich pulmonale Hypertonie

Seit über
5

Jahren engagiert, das Leben von Patienten in der Schweiz zu verbessern

Im Jahr
2013

Einführung des ersten Stimulators der löslichen Guanylatzyklase (sGC) gegen PH in der Schweiz

Aktiv seit
2016

in langjährigen Partnerschaften und Projekten

Unsere Partnerschaften und Projekte

Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Pulmonale Hypertonie (SGPH)

Die SGPH ist ein Expertengremium, das seit mehr als 20 Jahren das Wissen rund um die Pulmonale Hypertonie in einem effizienten Netzwerk bündelt. Wir unterstützen die SGPH seit Jahren bei verschiedenen Projekten und Initiativen.

Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen

Wir engagieren uns seit Jahren in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen und dem Schweizer PH-Verein für Menschen mit pulmonaler Hypertonie.

Fortbildungsveranstaltungen und Kongresse

MSD nimmt regelmässig am Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SGP) teil und unterstützt Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, um zur Aufklärung über pulmonale Hypertonie und deren Behandlung beizutragen.

Klinische Forschung

Seit fast 130 Jahren forschen wir weltweit, um mit unseren Medikamenten und Impfstoffen zu einer besseren Gesundheit unserer Gesellschaft beizutragen, heute und für kommende Generationen. In der Schweiz betreibt MSD zurzeit 34 klinische Studien in unterschiedlichen Therapiegebieten (Stand 11/2021).

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Information und Aufklärung

Besonders im November, im Awareness-Monat des Lungenhochdrucks, und am 5. Mai, dem weltweiten Tag der pulmonalen Hypertonie, machen wir in der breiten Öffentlichkeit auf die Erkrankung und die Wichtigkeit der Früherkennung aufmerksam.

«Je früher eine pulmonale Hypertonie diagnostiziert und behandelt wird, desto eher kann ein Patient von einer Verbesserung seiner Lebensqualität profitieren. Mit unserem Engagement möchten wir zur Aufklärung und Früherkennung der Erkrankung beitragen.»

Claudia Kimmich

Senior Customer Engagement Specialist Pulmonary Hypertension, MSD Schweiz

CH-NON-01417, 10/2021

Wissen

Was ist pulmonale Hypertonie?

Atemnot, schnelleres Ermüden und verminderte Leistungsfähigkeit zählen zu den frühen Anzeichen einer pulmonalen Hypertonie. Erfahren Sie mehr über diese seltene chronische Erkrankung.

09.11.2021

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Pulmonale Hypertonie (PH) ist eine chronische, krankhafte Blutdruckerhöhung in den Lungengefässen, die zu einer erheblichen Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit führen kann. Aufgrund ihrer unspezifischen Symptome ist es oft schwierig, eine pulmonale Hypertonie als solche zu erkennen. Wird sie nicht behandelt, kann sie lebensbedrohlich sein.

Pulmonale Hypertonie ist eine seltene Erkrankung

Gemäss Schätzungen sind 125-425 Menschen in der Schweiz davon betroffen und 8-25 erkranken pro Jahr in der Schweiz neu daran.

Die Diagnose der pulmonalen Hypertonie ist nicht immer einfach

Die Beschwerden sind anfänglich meist leicht und können auch auf andere Krankheiten hindeuten, wie z. B. Asthma, Bronchitis oder ein Erschöpfungssyndrom. Deshalb kann es vorkommen, dass bis zur Diagnosestellung durchschnittlich bis zu 2.5 Jahre vergehen. Wertvolle Zeit, in der die Patienten keine wirksame Therapie erhalten.

Zu den anfänglichen Symptomen der pulmonalen Hypertonie können zählen:

  • Atemnot bei körperlicher Anstrengung wie z.B. Bergaufgehen oder Treppensteigen
  • erhöhte Ermüdbarkeit
  • Engegefühl in der Brust
  • Herzklopfen, schnellerer Herzschlag
  • Schwindel bei starker körperlicher Belastung
  • verminderte Leistungsfähigkeit

Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu diesen Beschwerden kommen:

  • Zeichen einer nachlassenden Pumpkraft des rechten Herzens wie Wasseransammlungen in den Beinen (Ödeme) und gestaute Halsvenen
  • starke Brustschmerzen wie bei einem Herzinfarkt
  • blaue Lippen als Zeichen der verminderten Sauerstoffversorgung des Körpers niedrige bzw. abnehmende Blutdruckwerte im Körperkreislauf

Die Behandlung der pulmonalen Hypertonie erfolgt durch ein Team von Spezialisten

Nur Spezialisten mit grosser Erfahrung können die pulmonale Hypertonie behandeln, denn die Therapie ist komplex und muss je nach Ursachen und Symptomen individuell auf jeden Patienten abgestimmt werden. Deshalb ist es wichtig, dass Betroffene in einem spezialisierten Fachzentrum für pulmonale Hypertonie behandelt werden.

In der Schweiz gibt es mehrere spezialisierte Fachzentren für die pulmonale Hypertonie, sogenannte PH-Zentren

In einem PH-Zentrum arbeiten Experten verschiedener medizinischer Fachrichtungen interdisziplinär zusammen, um Patienten mit pulmonaler Hypertonie die Therapie zu ermöglichen, die ihnen die grösstmögliche Lebensqualität schenkt. Die Spezialisten sind in der Lage, eine pulmonale Hypertonie zu erkennen, zu diagnostizieren und zu behandeln. PH-Zentren sind zudem für Notfälle eingerichtet und bieten Betroffenen rund um die Uhr Support.

Übersicht der PH-Zentren in der Schweiz

Unser Engagement

Je früher eine pulmonale Hypertonie diagnostiziert und behandelt wird, desto eher kann ein Patient von einer Verbesserung seiner Lebensqualität profitieren. Mit unserem Engagement möchten wir zur Aufklärung und Früherkennung der Erkrankung beitragen.

Schweizerische Gesellschaft für Pulmonale Hypertonie SGPH

Unterstützung für Patienten

Die Schweizerische Gesellschaft für Pulmonale Hypertonie SGPH ist ein Expertengremium und steht Ärzten und Patienten für Pulmonale Hypertonie zur Verfügung.

CH-NON-01409, 10/2021

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