Unternehmen

Wir sind ein Arbeitgeber mit Verantwortung – und mit Herz

Wir bei MSD Schweiz sind überzeugt: Unsere Arbeit macht einen Unterschied. Für Patientinnen und Patienten, für die Gesellschaft – und für unsere Mitarbeitenden. Wir sind seit 1963 in Luzern zuhause – seit 1. April im neuen Rösslimatt-Quartier.

05.05.2026

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Ein lächelndes Kind im Freien hält eine orangefarbene Mohnblume nah an die Kamera, die einen Teil des Gesichts verdeckt; im Hintergrund sind weitere orange Blumen und ein heller Himmel zu sehen.

Wir arbeiten jeden Tag daran, innovative Lösungen für einige der grössten gesundheitlichen Herausforderungen zu entwickeln.

01.

Seit über 130 Jahren stehen wir für medizinischen Fortschritt

Wir konzentrieren uns auf wissenschaftliche Innovationen, um Medikamente und Impfstoffe bereitzustellen, die Millionen von Menschen auf der ganzen Welt helfen können. Dieses gemeinsame Ziel verbindet uns – über Funktionen, Teams und Standorte hinweg.

02.

Wir fördern unsere Mitarbeitenden

Wir möchten, dass sich unsere Mitarbeitenden weiterentwickeln können.

Deshalb schaffen wir ein Arbeitsumfeld, in dem sie sich wohlfühlen, in dem sie inspiriert sind und sich fachlich und persönlich entfalten können. Denn wir glauben: Wer sich weiterentwickeln kann, bleibt neugierig – und gestaltet die Zukunft aktiv mit.

  • Wir wissen, wie wichtig Balance ist. Deshalb arbeiten wir flexibel und achten auf das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden.
  • Wir bieten vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Wir fördern offene Zusammenarbeit und Feedback.
  • Wir schaffen Raum für neue Ideen und Perspektiven.
  • Wir fördern Gleichstellung. Ein Beispiel dafür ist die geschlechterneutrale Elternzeit.
  • Wir fördern Inklusion und Zufriedenheit durch unsere Mitarbeitenden-Netzwerke und Wellbeing-Programme.

03.

Wir sind davon überzeugt, dass Vielfalt uns stärker macht

Unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen und Sichtweisen bereichern unsere Zusammenarbeit und führen zu besseren Lösungen.

Deshalb fördern wir aktiv ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle willkommen fühlen und einbringen können – unterstützt durch interne Netzwerke und Initiativen.

Mehr dazu: Zu Diversität und Inklusion

Gruppe von sechs unterschiedlichen Personen in einem modernen Büro; fünf stehen nebeneinander und lächeln, während eine ältere Frau im Rollstuhl vorne sitzt. Die Gruppe wirkt vielfältig in Bezug auf Alter, Herkunft und Stil.

04.

Wir übernehmen Verantwortung – für heute und für morgen

Wir möchten die Gesundheit von Menschen verbessern und gleichzeitig sorgsam mit den Ressourcen unseres Planeten umgehen. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren ökologischen Fussabdruck zu reduzieren und verantwortungsvolle Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfung zu fördern.

Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu verbessern und einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Mehr dazu: Zu Nachhaltigkeit und globale Gesundheit

05.

Wir engagieren uns freiwillig für die Gesellschaft und für die Umwelt

Jedes Jahr haben wir die Möglichkeit, bis zu 40 Stunden bezahlte Arbeitszeit für freiwillige Einsätze zu nutzen. Ein Beispiel dafür sind die Clean-up Days in Luzern und Zürich, die wir seit mehreren Jahren durchführen. Ausserdem unterstützen wir viele verschiedene Non-Profit Organisationen mit Freiwilligeneinsätzen. Unter anderem Bergversetzer, Velafrica, zuwebe, ConSol, Caritas und Madame Frigo.

Bild: Volunteers 2023

06.

Wir sind global vernetzt und lokal verankert

Als Teil eines internationalen Unternehmens profitieren wir von einem starken globalen Netzwerk. Gleichzeitig sind wir in der Schweiz fest verankert – mit Niederlassungen im Kanton Luzern und in Zürich.

07.

Wir betreiben ein forensisches Labor, in dem Verdachtsfälle von Arzneimittelfälschungen untersucht werden

In Schachen betreiben wir eines von weltweit drei forensischen Laboren mit dem Ziel, Manipulationen und Fälschungen von MSD‑Produkten schnell zu erkennen. Unsere Wissenschaftler:innen nutzen analytische Methoden und hochspezialisierte Instrumente, um Fälschungen von Originalprodukten zu unterscheiden und die Ergebnisse bei Bedarf vor Gericht als Expert:innen zu vertreten, um Strafverfolgungen zu unterstützen. Zudem arbeiten sie daran, den Fälschungsschutz der MSD-Produkte weltweit kontinuierlich zu verbessern.

08.

Wir gestalten gemeinsam die Zukunft

Was uns verbindet, ist mehr als unsere Arbeit: Es ist die Überzeugung, gemeinsam etwas wirklich Wichtiges zu bewegen.

Wir bei MSD schaffen ein Umfeld, in dem Menschen wachsen, Verantwortung übernehmen und einen echten Beitrag leisten können.

Photo: Drei Kinder in Laborausrüstung arbeiten gemeinsam mit Pipetten und farbigen Flüssigkeiten.


CH-NON-03331, 04/2026

MSD-Niederlassung Rösslimatt in Luzern

Unser neues Zuhause in der Rösslimatt

Für rund 750 unserer Mitarbeitenden beginnt ein neues Kapitel: An unserem neuen Hauptsitz im Luzerner Rösslimatt-Quartier kommen Kolleg:innen aus drei Luzerner Niederlassungen unter einem Dach zusammen. Wir freuen uns!

Rösslimatt-Areal beim Bahnhof Luzern

In unmittelbarer Nähe zum Vierwaldstättersee, zur Innenstadt und zu wichtigen Verkehrsknotenpunkten gelegen, vereint unser neuer Standort Kolleg:innen aus den bisherigen Büros in Luzern-Citybay, Kriens und Tribschen erstmals in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung.

Für unsere Mitarbeitenden gestaltet

Bei MSD sind wir überzeugt: Teams arbeiten am besten in einer Umgebung, die Zusammenarbeit fördert und gleichzeitig Raum für fokussiertes Arbeiten bietet.

Unser neuer Hauptsitz wurde so gestaltet, dass unterschiedliche Arbeitsweisen im Laufe des Tages möglich sind. Neben offenen Bereichen für Austausch und Zusammenarbeit gibt es auch ruhige Zonen für konzentriertes Arbeiten.

Auch für Pausen, spontanen Austausch mit Kolleg:innen oder Bewegung gibt es bewusst gestaltete Orte.

Zusammenarbeit, die Innovation möglich macht

Das neue Gebäude bringt unsere Teams näher zusammen. Wir arbeiten enger miteinander, tauschen uns im Alltag häufiger aus und teilen Wissen schneller. So entstehen neue Ideen, und die Zusammenarbeit über Bereiche hinweg wird einfacher.

Das One-Roof-Konzept schafft einen Ort für Kreativität, wissenschaftliche Exzellenz und starke Teamarbeit und stärkt zugleich MSDs Fähigkeit, Innovation und Forschung konsequent am Nutzen für Patient:innen auszurichten und Lösungen für bislang ungelöste medizinische Bedürfnisse zu entwickeln.

Nachhaltig gebaut und zertifiziert

Der neue Hauptsitz in der Rösslimatt unterstützt unser Ziel, bis 2045 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen. Wie alle MSD-Gebäude in der Schweiz wird auch der neue Hauptsitz in Luzern mit erneuerbarer Energie betrieben.

Unsere MSD-Niederlassungen in Schachen und Zürich

Photo: Drohne Aufnahme der MSD-Niederlassung Schachen
MSD-Niederlassung Schachen, Luzern

Mehr als 400 Mitarbeitende und Fachkräfte aus aller Welt arbeiten am Standort Schachen an der Entwicklung und Prüfung innovativer biologischer Arzneimittel. Von hier aus werden zudem Medikamente für klinische Studien weltweit exportiert – und eines von nur drei globalen Laboren zur Untersuchung von Arzneimittelfälschungen betrieben.

Seit 2021 arbeiten rund 250 Mitarbeitende im The Circle am Flughafen Zürich daran, Forschung, Datenerhebung und die Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe voranzubringen. Teams aus Medical Affairs, Clinical Development, Market Access und Marketing Operations treiben hier wichtige Projekte für MSD in der Schweiz und weltweit voran.

Zürich The Circle
MSD-Niederlassung Zürich Flughafen (The Circle)

CH-NON-03274, 05/2026

Verantwortung

Nachhaltigkeit bei MSD Schweiz – mehr als ein Versprechen

Nachhaltigkeit ist bei MSD Schweiz kein Schlagwort, sondern Teil unseres täglichen Handelns. Unsere Nachhaltigkeitsübersicht (Sustainability Summary) zeigt, wie wir Verantwortung für Umwelt, Mitarbeitende und Gesellschaft übernehmen.

16.03.2026

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Sustainability & Global-Health

Wie wir Nachhaltigkeit leben, zeigt sich in mehreren Handlungsfeldern.

Der Zugang zu Gesundheitsversorgung ist uns ein zentrales Anliegen. In Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden, Forschungseinrichtungen und Patientenorganisationen helfen wir Menschen, Gesundheitsthemen besser zu verstehen und Zugang zu der Versorgung zu erhalten, die sie brauchen.

Die Unterstützung wichtiger Initiativen wie PINK CUBE Test Your Breast zur Stärkung der Brustkrebsprävention und -früherkennung sowie unser Patient Sounding Board zeigen, wie wirkungsvoll Zusammenarbeit und Partnerschaften sein können.

Bild: Pink Cube 2025 auf dem Utoplatz in Zürich
Bild: Der Globus, umgeben von zwei ausgestreckten Händen

Eine weitere Priorität ist unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt. Neben unserem Engagement zur Reduktion des ökologischen Fussabdrucks haben wir uns verpflichtet, bis 2045 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Unsere Standorte – einschliesslich unseres neuen Hauptsitzes im Rösslimatt-Quartier in Luzern – sind energieeffizient und werden mit erneuerbarer Energie betrieben.

Mitarbeitende stehen bei MSD Schweiz im Mittelpunkt unserer Unternehmenskultur. Während wir kontinuierlich daran arbeiten, Innovationen für Patientinnen und Patienten voranzubringen, legen wir grossen Wert auf Mitarbeiterentwicklung und Wohlbefinden. Unsere vielfältige und engagierte Belegschaft prägt unsere Kultur.

Initiativen wie Mitarbeitenden-Netzwerke und Wellbeing-Programme fördern Inklusion und Zufriedenheit. Auch Regelungen wie unsere geschlechtsneutrale Elternzeit tragen zur Gleichstellung bei.

Foto: MSD-Mitarbeiter nehmen an einer Veranstaltung zur Inklusion und Sensibilisierung für LGBTQ+ teil.
Bild: Eine Gruppe von Menschen mit Megaphonen

Unser starkes Ethik- und Compliance-Framework ist eng mit unserem Nachhaltigkeitsansatz verbunden. Psychologische Sicherheit und ethische Integrität prägen unseren Arbeitsalltag. Mit einer offenen Speak-up-Kultur, Ethics Ambassadors und Sensibilisierungskampagnen leben wir unsere Werte im Unternehmen. Transparente und verantwortungsvolle Führung ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

CH-NON-03273, 03/2026

Diversität und Inklusion

Als eines der führenden forschenden Pharmaunternehmen setzen wir uns für die Gesundheit aller Menschen ein, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft und sexueller Orientierung. Wir unterstützen Vielfalt und Inklusion – innerhalb und ausserhalb von MSD. Daher engagieren wir uns in verschiedenen Initiativen und Projekten, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Vielfalt hat bei MSD Tradition

Vielfalt und Inklusion sind für uns nicht nur Worte – sie sind der Grund dafür, dass wir unseren Unternehmenszweck erfüllen können: Wir nutzen die Kraft der Spitzenforschung, um Leben auf der ganzen Welt zu retten und zu verbessern.

Menschen an einer Pride Month Parade

Diversität, Gleichheit und Inklusion bei MSD

Bei MSD sind wir davon überzeugt, dass diverse Teams erfolgreicher sind. Schon seit langem unterstützen wir daher aktiv Vielfalt und Inklusion.

Darüber hinaus engagieren sich unsere Mitarbeitenden in zahlreichen EBRGs (Employee Business Resource Groups), die sich um die Interessen verschiedener Gruppen im Unternehmen kümmern. Unsere Rainbow Alliance vertritt z.B. LGBTQIA+ Kolleg:innen.

Frauen-bei-MSD

Gleichstellung ist uns wichtig

Diversität und Inklusion sind bei MSD schon lange fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Die über 130-jährige Geschichte unseres Unternehmens haben viele Frauen mitgeprägt.

Weltweit und in der Schweiz arbeiten rund 50 Prozent Frauen in Führungspositionen.

40-Jahre-HIV-Forschung

Mehr als 40 Jahre HIV-Forschung bei MSD

Mitte der 1980er Jahre startete MSD sein erstes HIV-Forschungsprogramm als Antwort auf die Erkrankung, die MSD schon damals als potenzielle Epidemie einschätzte.

Unsere Wissenschaftlerteams waren unter den ersten, die Medikamente für die Behandlung von HIV entdeckten und entwickelten.

MSD als Arbeitgeber

Möchten Sie mit uns daran arbeiten, unsere Medikamente und Gesundheitslösungen stetig weiterzuentwickeln, die medizinische Versorgung kontinuierlich zu verbessern und neue Generationen zu inspirieren? Werden Sie Teil unseres Teams!

Zum MSD-Stellenportal

CH-NON-02259, 03/2026

Unsere Mitarbeitenden

Wir unterstützen den Brustkrebsmonat Oktober

Wussten Sie, dass Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen ist? Bei MSD zeigen wir Solidarität mit Menschen, die von Brustkrebs betroffen sind, und tun alles, was wir können, um weitere Fortschritte bei der Bekämpfung der Krankheit zu unterstützen. Insbesondere während des Brustkrebsmonats Oktober unterstützen wir verschiedene Aktivitäten, um über die Bedeutung von Prävention und Früherkennung aufzuklären. Erfahren Sie mehr über unser Engagement.

30.10.2025

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Banner: MSD unterstüzt den Brustkrebsmonat Oktober

In der Schweiz wird jedes Jahr bei rund 6’600 Frauen und 60 Männern Brustkrebs diagnostiziert. Obwohl neue Therapien die Prognose von Brustkrebspatient:innen verbessert haben, sterben in der Schweiz immer noch rund 1’400 Frauen pro Jahr an der Krankheit.

«Wir stehen hinter den Müttern, Schwestern, Töchtern und Angehörigen, die von Brustkrebs betroffen sind, und setzen alles daran, weitere Innovationen voranzutreiben, die helfen, Leben zu retten und zu verbessern.»

Wie bei vielen anderen Krebsarten gilt auch bei Brustkrebs: Je früher er erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb unterstützen wir verschiedene Aufklärungsaktionen.

Aufklärungsaktion im Pink Cube

Im Oktober unterstützen wir die Aufklärungsaktion «PINK CUBE Test Your Breast» mit EUROPA DONNA Schweiz und der Krebsliga Schweiz und vielen weiteren Sponsoren.

Durch 11 Kantone reist der pinke Container «Pink Cube», wo Frauenärzt:innen interessierten Besucher:innen eine kostenlose Beratung und Tastuntersuchung der Brust anbieten. Jede/r ist eingeladen, den Pink Cube zu besuchen.

Weitere Informationen

Photo: Pink Cube am 4.10.2025 in Zurich
Banner: Website über Brustkrebs

Website über Brustkrebs

Unser Patientenportal MSD Gesundheit enthält ausführliche Informationen über Brustkrebs, einschliesslich Risiken und Möglichkeiten zur Prävention, Früherkennung und Behandlung. Darüber hinaus bietet die Website Antworten auf die häufigsten Fragen über Brustkrebs und Informationen darüber, wo Betroffene Rat und Unterstützung finden können.

Besuchen Sie das MSD Patientenportal

Pink Ribbon Charity Walk

Ein besonderer Moment für uns! Jedes Jahr nehmen mehr als 50 Kolleg:innen als MSD Schweiz Team am Pink Ribbon Charity Walk teil.
Der Solidaritätslauf ehrt die Überlebenden, erinnert an diejenigen, die wir verloren haben, schärft das Bewusstsein und sammelt dringend benötigte Gelder, um auf die Vision hinzuarbeiten, dass niemand mehr an  Brustkrebs stirbt.

MSD Mitarbeitende am Pink Ribbon Charity Walk

Fakten über Brustkrebs, die Sie wissen sollten

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen und macht fast ein Drittel aller Krebsdiagnosen aus. In der Schweiz erkranken jährlich rund 6’600 Frauen und 60 Männer an Brustkrebs, und rund 1’400 Frauen sterben jährlich daran. Die Erkrankungsrate nimmt mit dem Alter zu. Dennoch ist jede fünfte Frau zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre. Die Mammografie ist die wichtigste Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs. Sie kann einen Tumor sichtbar machen, bevor er tastbar wird oder Beschwerden verursacht. Fachgesellschaften und die Krebsliga empfehlen Frauen ab 50 alle zwei Jahre eine Mammografie durchzuführen. Das regelmässige Abtasten der Brust trägt dazu bei, das Körpergefühl zu schulen und Veränderungen zu erkennen, die ärztlich kontrolliert werden sollten.

Je früher Brustkrebs erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Das ist die Botschaft, die wir allen vermitteln wollen!

Über unsere klinische Forschung in der Onkologie

Wussten Sie, dass MSD eines der weltweit grössten und am schnellsten wachsenden klinischen Forschungsprogramme im Bereich der Onkologie betreibt? Es umfasst derzeit mehr als 1’600 klinische Studien. Die Schweiz ist Teil dieses Forschungsprogramms. Unser Team koordiniert derzeit 36 klinische Studien in verschiedenen Krebserkrankungen (Stand: 10/2025). MSD ist auch eines der führenden Unternehmen bei der Erforschung von Impfstoffen gegen vermeidbare Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs und andere HPV-bedingte Krebsarten. In der Schweiz arbeiten wir mit verschiedenen Partnern zusammen, um innovative Lösungen für die Krebsbehandlung voranzutreiben. In den letzten Jahren haben wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatient:innen geleistet.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Arbeit.


CH-NON-01897, 10/2025

Schutz der Gesundheit durch Impfungen

Kennen Sie Krankheiten, vor denen eine Impfung schützen kann? Hier können Sie mehr darüber erfahren.

30.10.2025

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Impfungen können uns vor Krankheiten schützen, indem sie unseren Körper auf intelligente Weise immun machen: Sie bringen Substanzen in den Körper ein, wie zum Beispiel ein Virus- oder Bakterienbestandteil, die dem Immunsystem eine Infektion vortäuschen. Dies veranlasst das körpereigene Immunsystem zur Produktion von Antikörpern und aktiviert ein Immungedächtnis, das den Körper schützen kann, wenn er mit der tatsächlichen Infektion konfrontiert wird. Diese Immunität kann für Jahre, Jahrzehnte oder sogar lebenslang nach der Impfung aufrechterhalten werden.

Die folgende Übersicht zeigt einige Krankheiten und Infektionen, denen durch Impfungen vorgebeugt werden kann (Stand Oktober 2025):

01.

Humane Papillomaviren

Humane Papillomaviren (HPV) sind weit verbreitet. Bisher sind über 200 Typen des Virus bekannt. Man unterscheidet zwischen Hochrisiko- und Niedrigrisiko-HPV-Typen. Letztere können bei Frauen und Männern Genitalwarzen auslösen. Das sind ungefährliche, aber ziemlich unschöne und lästige Hautveränderungen (Knötchen) im Genitalbereich. Die Hochrisiko-Typen können bei Frauen und Männern Krebsformen auslösen, wie Gebärmutterhalskrebs oder Scheiden-, Penis-, Anal- und Rachenkrebs.

02.

Hepatitis B

Hepatitis B ist eine Leberentzündung (Gelbsucht), die durch Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) hervorgerufen wird. Die Übertragung des Virus erfolgt durch Blut oder Körperflüssigkeiten eines infizierten Menschen (z.B. beim Geschlechtsverkehr). Hepatitis B ist hochansteckend. Die Infektion gilt als chronisch, wenn die Viren länger als sechs Monate im Blut nachweisbar sind. Die WHO schätzt, dass weltweit zwei Milliarden Menschen mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) infiziert sind. Davon sind bereits 257 Millionen Menschen chronisch erkrankt, mehr als 880’000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen. In der Schweiz leben etwa 62’000 Menschen mit Hepatitis B.

03.

Pneumokokken

Eine Pneumokokken-Erkrankung wird durch das Bakterium Streptococcus pneumoniae verursacht, das auch als Pneumokokkus bekannt ist. Pneumokokken-Erkrankungen treten weltweit sporadisch auf – Ausbrüche sind selten. Betroffen sind jährlich mehrere Millionen Menschen und über eine Million von ihnen sterben, viele trotz rechtzeitiger Antibiotikabehandlung. Bei Kleinkindern unter 2 Jahren, älteren Menschen ab 65 Jahren sowie bei Menschen aller Altersgruppen, die an chronischen Erkrankungen wie chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen leiden, ist die Krankheitslast besonders hoch. In der Schweiz kommt es pro Jahr zu etwa 1000 schweren Pneumokokken-Erkrankungen, meist Lungenentzündungen, seltener Blutvergiftungen oder Hirnhautentzündungen. Hauptsächlich betroffen sind Kinder unter zwei Jahren sowie Personen über 65 Jahren. Insgesamt sterben jährlich gegen 100 Erkrankte, von denen rund 80% über 65 Jahren alt sind.

04.

Windpocken

Bei Windpocken handelt es sich um eine Infektionserkrankung, die durch das hochansteckende Varizella-Zoster-Virus (VZV) verursacht wird. Das Virus ruft einen bläschenartigen Ausschlag, Juckreiz, Müdigkeit und Fieber hervor. Windpocken treten am häufigsten bei Kindern auf, aber jeder, der noch nie Windpocken hatte, kann daran erkranken.

05.

Masern

Bei Masern handelt es sich um eine hochansteckende Virusinfektion, die in jedem Alter auftreten kann. Sie beginnt mit Fieber, Müdigkeit, Bauchschmerzen, Lichtscheu, Entzündung der Mundschleimhaut und ist oft begleitet von Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Unkomplizierte Fälle heilen ziemlich rasch und ohne bleibende Folgen ab. Es besteht jedoch die Gefahr, dass sich als Komplikation eine Hirnentzündung (Enzephalitis; 1 auf 1000 Fälle), Lungenentzündung (Masernpneumonie; 10 bis 60 auf 1000 Fälle) oder eine Mittelohrentzündung (Otitis media) entwickelt. Gelegentlich führen Masernkomplikationen zum Tod.

06.

Mumps

Bei Mumps handelt es sich um eine durch einen Virus verursachte, ansteckende Krankheit. Zu den Symptomen zu Beginn der Krankheit zählen Kopfschmerzen, Unwohlsein und Fieber, gefolgt von der charakteristischen Schwellung der Ohrspeicheldrüsen. Mumps ist im Allgemeinen eine leichte Kinderkrankheit, von der vor allem Kinder zwischen fünf und neun Jahren betroffen sind. Es können sich jedoch auch Erwachsene mit Mumps anstecken, was mit schweren Komplikationen verbunden sein kann.

07.

Röteln

Bei Röteln handelt es sich um eine ansteckende Virusinfektion, die sich im Allgemeinen durch einen leichten Krankheitsverlauf auszeichnet und am häufigsten bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Während die Krankheit bei Kindern in der Regel mild verläuft, kann sie bei Schwangeren ernste Auswirkungen haben und zum Tod des Fötus oder zu angeborenen Fehlern führen, die als Rötelnembryopathie bekannt sind. Das Rötelnvirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, wenn erkrankte Personen niesen oder husten. Der Mensch ist der einzige bekannte Wirt des Virus.

Weitere Informationen zum Schutz der Gesundheit durch Impfungen: BAG Impfungen & Prophylaxe

CH-NON-01256, 10/2025

Verantwortung

Wie wir den Lungenkrebsmonat unterstützen

November ist Lungenkrebsmonat. Ein Monat, der den Lungenkrebs-Betroffenen gewidmet ist und zur Sensibilisierung der Bevölkerung über die Ursachen, Früherkennung und Prävention der Krankheit beitragen soll. Wussten Sie, dass Lungenkrebs weltweit die häufigste Krebstodesursache ist? Wir bei MSD setzen uns für die Bekämpfung von Lungenkrebs und die Verbesserung der Krebsbehandlung ein. Erfahren Sie, wie wir den Lungenkrebsmonat unterstützen.

29.10.2025

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Lungenkrebsmonat

In der Schweiz wird jedes Jahr bei rund 4’900 Menschen Lungenkrebs diagnostiziert und etwa 3’300 Menschen sterben daran. Die meisten neu diagnostizierten Patient:innen sind zum Zeitpunkt der Diagnose über 50 Jahre alt. Normalerweise verursacht Lungenkrebs keine Symptome, bis er sich ausgebreitet hat. Daher wird Lungenkrebs oft erst in einem späten Stadium entdeckt. Wenn sich der Krebs bereits ausserhalb der Lunge ausgebreitet hat, ist die Prognose für die Betroffenen sehr schlecht. Dank neuer, wirksamer Behandlungsmethoden ändert sich dies jedoch. Viele Menschen denken, die Diagnose Lungenkrebs sei ein Todesurteil. In den letzten zehn Jahren wurden jedoch neue Fortschritte erzielt, die zu mehr Überlebenden und mehr Hoffnung für die Betroffenen geführt haben.

“Bei MSD zeigen wir Solidarität mit den Betroffenen und setzen uns weiterhin für Fortschritte in der Krebsbehandlung ein.”

Obwohl Lungenkrebs so häufig vorkommt, gibt es immer noch viele falsche Vorstellungen über diese Krankheit. Deshalb unterstützen wir verschiedene Initiativen, um über die Erkrankung aufzuklären.

Website für Lungenkrebspatient:innen

Die Website im MSD Patientenportal bietet detaillierte Informationen über verschiedene Lungenkrebsarten, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, Antworten auf die häufigsten Fragen und Informationen darüber, wo Betroffene Rat und Unterstützung finden.
Ausserdem können Lungenkrebspatient:innen verschiedene Checklisten mit Fragen herunterladen, die ihnen bei der Vorbereitung auf ihren nächsten Arzttermin helfen.

Besuchen Sie das MSD Patientenportal

Bild: Website für Lungenkrebs in MSD Patientenportal
Bild: Der LuftiBus im Hauptbahnhof Zürich

LuftiBus

Viele Lungenerkrankungen entwickeln sich unbemerkt – eine frühzeitige Erkennung kann einen entscheidenden Unterschied machen. Prävention beginnt mit Aufklärung. Deshalb unterstützt MSD den LuftiBus und LUNGE Zürich – im Jahr 2025 als Hauptsponsor. Im LuftiBus können Besucher:innen sich über Atemwegserkrankungen, Früherkennung und Lungengesundheit informieren und einen kostenlosen Lungen-Check durchführen lassen.
Wir von MSD sind stolz, diese Initiative als Sponsor zu unterstützen, denn Prävention ist ein zentraler Beitrag zur Gesundheitsförderung.

Online Lungen-Check

In vielen Fällen wird Lungenkrebs erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Das kann daran liegen, dass die Anzeichen und Symptome auch für andere Erkrankungen typisch sind und nicht sofort mit Lungenkrebs in Verbindung gebracht werden.

Kennen Sie die Symptome von Lungenkrebs? Haben Sie Symptome, die Sie ärztlich untersuchen lassen sollten?

Machen Sie den online Lungen-Check!

Bild: Online Lungen-Check

Fakten über Lungenkrebs, die Sie wissen sollten

Lungenkrebs ist die dritthäufigste Krebsart in der Schweiz. Rund 4’900 Menschen erkranken jedes Jahr neu daran, rund 3’300 sterben jährlich daran. Jede/r kann an Lungenkrebs erkranken, aber das Risiko steigt, wenn man über 50 Jahre alt ist und raucht oder früher geraucht hat. Nicht zu rauchen ist die wichtigste Massnahme, um Lungenkrebs vorzubeugen .

Lungenkrebs ist kein Todesurteil. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, aber die Früherkennung ist entscheidend und kann Leben retten. Wenn Sie einen unerklärlichen, anhaltenden Husten haben, der länger als drei Wochen anhält, oder wenn Sie unter Kurzatmigkeit leiden, sollten Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin aufsuchen!

Über unsere klinische Forschung in der Onkologie

Wussten Sie, dass MSD eines der weltweit grössten und am schnellsten wachsenden klinischen Forschungsprogramme im Bereich der Onkologie betreibt? Es umfasst derzeit mehr als 1.600 klinische Studien. Die Schweiz ist Teil dieses Forschungsprogramms. Unser Team koordiniert derzeit 36 klinische Studien in verschiedenen Krebserkrankungen (Stand: 07/2025). MSD ist auch eines der führenden Unternehmen bei der Erforschung von Impfstoffen gegen vermeidbare Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs und andere HPV-bedingte Krebsarten. In der Schweiz arbeiten wir mit verschiedenen Partnern zusammen, um innovative Lösungen für die Krebsbehandlung voranzutreiben. In den letzten Jahren haben wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten geleistet.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Arbeit.


CH-NON-01949, 10/2025

Unsere Mitarbeitenden

Volunteering? Ehrensache für uns bei MSD

Wussten Sie, dass MSD-Mitarbeitende jedes Jahr 40 Stunden bezahlte Arbeitszeit einsetzen können, um sich ehrenamtlich in unterschiedlichen Projekten zu engagieren? Hier erfahren Sie, wie das aussehen kann.

13. Oktober 2025

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Bild: Volunteers 2023. Eine Gruppe von Freiwilligen in gelben Warnwesten steht vor einem Gebäude, hebt die Hände und posiert mit mehreren grossen Müllsäcken nach einer gemeinsamen Aufräumaktion.

Clean-Up-Days in Luzern und Zürich

Jedes Jahr unterstützen unsere Mitarbeitenden ehrenamtliche Aktivitäten für ihre Gemeinden. Die zusammen mit der IG Saubere Umwelt (IGSU) organisierten Clean-Up-Days in Luzern und Zürich sind ein Beispiel einer solchen Volunteering-Möglichkeit.

Mitarbeitende aller fünf Standorte von MSD Schweiz waren eingeladen, an zwei Tagen die Ärmel hochzukrempeln und mitzuhelfen, die Städte Luzern und Zürich von Abfall zu befreien. Ein Team von über 50 Mitarbeitenden kam zusammen, um sich gemeinsam für den guten Zweck zu engagieren.

«Wir haben über 68 kg Abfall eingesammelt und korrekt entsorgt!»

Anabel D., MSD-Mitarbeiterin am Standort Citybay, Luzern

Bilkd: MSD-Mitarbeitende im Einsatz
MSD-Mitarbeitende im Einsatz
Bild: 2.5 kg Zigarettenstummel gesammelt
2.5 kg Zigarettenstummel gesammelt
Bild: Clean-Up-Days in Luzern und Zürich
Clean-Up-Days in Luzern und Zürich

Warum uns bei MSD Volunteering wichtig ist

Volunteering bei MSD bedeutet, sich während der bezahlten Arbeitszeit ehrenamtlich für förderungswürdige gemeinnützige Organisationen in der Region zu engagieren. Eine weitere Möglichkeit ist, die beruflichen Fähigkeiten in internationalen Projekten im Rahmen des MSD Fellowship for Global Health Programs einzubringen.

Unser Freiwilligen-Engagement ist ein Zeichen der Solidarität. Es soll eine Kultur des sozialen Miteinanders fördern, die Lebensumstände von Benachteiligten verbessern und der Gemeinschaft zugutekommen. Kurz gesagt: Mit unserem Engagement möchten wir helfen und der Gesellschaft und unserer Umwelt etwas zurückgeben. Wer sich freiwillig engagiert, nutzt zudem die Möglichkeit, sich mit anderen MSD-Kolleg:innen zu vernetzen und Fähigkeiten zu erlernen oder zu verbessern, die nicht Teil der alltäglichen Arbeitsroutine sind.

«Die Clean-Up-Days waren eine tolle Erfahrung und eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich mit Kolleg:innen von anderen Standorten auszutauschen.»

Rafael F., MSD-Mitarbeiter am Standort The Circle, Zürich

CH-NON-02013, 10/2025

Unternehmen

MSD Schweiz erneut mit Schweizer LGBTI-Label ausgezeichnet

Zum vierten Mal in Folge wurde MSD Schweiz mit dem Swiss LGBTI-Label ausgezeichnet – einer Zertifizierung, die Unternehmen und Organisationen mit einer offenen, inklusiven und wertschätzenden Unternehmenskultur verliehen wird.

18.06.2025

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LGBTI Flag und Logo

Was bedeutet das Swiss LGBTI-Label?

Das Swiss LGBTI-Label ist ein Qualitätssiegel für Organisationen mit Sitz in der Schweiz, oder auch für Schweizer Organisationen, die sich für die innerbetriebliche Gleichberechtigung von LGBTI-Personen einsetzen.

LGBTI steht für Personen, die sich in ihrer sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder ihren körperlichen Geschlechtsmerkmalen von der Bevölkerungsmehrheit unterscheiden.

Vielfalt als gelebte Realität

Bei MSD Schweiz ist Diversität kein kurzfristiges Ziel, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Wir sind überzeugt: Nur ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle Mitarbeitenden – unabhängig von Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder körperlichen Merkmalen – sicher und respektiert fühlen, fördert Innovation und nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Swiss LGBTI-Label – ein Zeichen für gelebte Gleichstellung

Das Swiss LGBTI-Label wurde von den Netzwerken Network (Gay Leadership) und Wybernet (Gay Professional Women) entwickelt, in enger Zusammenarbeit mit Transgender Network Switzerland, Pink Cross, LOS – Lesbenorganisation Schweiz und Regenbogenfamilien.

Die Vergabe des Labels basiert auf einem strukturierten Bewertungsprozess, der unter anderem die Organisationskultur, Führungsprinzipien, Personalprozesse und interne Kommunikation berücksichtigt.

Die Re-Zertifizierung findet in regelmässigen Abständen statt und bestätigt das nachhaltige Engagement des Unternehmens.

Swiss LGBTI Label Logo

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit

Wir bei MSD Schweiz sind stolz, das Swiss LGBTI-Label erneut zu tragen – als Ausdruck unserer Überzeugung, dass eine inklusive Arbeitswelt allen nützt: unseren Mitarbeitenden, unserem Unternehmen und der Gesellschaft als Ganzem.


CH-NON-01248, 07/2025

Wissen

Dr. Maurice Hilleman: «Der Vater der modernen Impfstoffe»

25.05.2025

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Impfstoffe gehören zur Geschichte von MSD und sind eng mit Dr. Maurice Hilleman (1919-2005), dem Vater der modernen Wissenschaft der Impfstoffe, verbunden. Während seiner beinahe 30 jährigen Karriere bei MSD entwickelte er mehr als 40 Impfstoffe für Menschen und Tiere. Dieses Vermächtnis setzt sich heute dank unseren engagierten Wissenschaftlern fort.

Die Geschichte der modernen Impfstoffe begann 1796, als Dr. Edward Jenner den 8-jährigen James Phipps mit Kuhpocken impfte, um ihn vor Pocken zu schützen. Jenner verwendete den Begriff „Vaccination“ (Impfung), wobei “vacca” lateinisch für “Kuh” steht. Tatsächlich ist seit Jahrhunderten bekannt, dass bestimmte Krankheiten einen Menschen nach seiner Genesung nie wieder infizieren. Pocken waren die erste Krankheit, die man durch gezielte Impfung mit infizierter Substanz verhindern wollte.

Bild: Dr. Edward Jenner impft den achtjährigen James Phipps mit Kuhpocken.
Dr. Edward Jenner impft den 8-jährigen James Phipps mit Kuhpocken.

Acht Jahrzehnte nachdem Jenner seine Ergebnisse veröffentlicht hatte, entwickelte Louis Pasteur den ersten abgeschwächten Bakterienimpfstoff. Abschwächung ist ein Prozess, der die Bakterien oder das Virus in einem Impfstoff mildert, so dass es weniger wahrscheinlich ist, eine Krankheit zu verursachen. Dennoch löst es eine Immunantwort aus, ähnlich der natürlichen Infektion. Es würde noch viele Jahrzehnte dauern, bis die Fortschritte in der Grundlagen- und in der klinischen Forschung es den Wissenschaftlern ermöglichten, Viren so gut zu verstehen, dass sie mit der Entwicklung von Impfstoffen zum Schutz vor Viruserkrankungen beginnen konnten.

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DR. MAURICE HILLEMAN

Zu den Wissenschaftlern, die grosse Fortschritte im Kampf gegen Viruserkrankungen gemacht haben, gehören Jonas Salk und Albert Sabin. Dr. Maurice Hilleman, der von 1956 bis 1984 die Abteilung für Virus- und Zellbiologie von MSD leitete, gehörte ebenfalls zu dieser angesehenen Gruppe von Impfstoffpionieren. Das leidenschaftliche Engagement von Dr. Hilleman, der bei der Entwicklung von mehr als vierzig Impfstoffen mitgewirkt hat, inspiriert bis heute Wissenschaftler in medizinischen Forschungslabors.

Maurice Hilleman wuchs auf einer Farm in Montana auf. Das harte Leben war eine gute Grundlage für seinen späteren Werdegang. „Wenn du auf einem Bauernhof aufgewachsen bist, hast du ein grosses Allgemeinwissen”, wie er später sagte. Nach dem Studium an der University of Chicago mit einem Doktorat in Mikrobiologie und Chemie, entschied sich Hilleman, statt in der Wissenschaft, in einem Pharmaunternehmen zu arbeiten.

Trotz seiner ausserordentlichen Leistungen, unter anderem bei der Entwicklung von mehr als 40 Impfstoffen für Menschen und Tiere, ist Dr. Maurice Hillemans Name in der Öffentlichkeit und in der Presse nahezu unbekannt. Sein Einfluss auf die öffentliche Gesundheit ist jedoch unbestritten.

«Seit Pasteur hat er mehr für die Präventivmedizin getan, als jeder andere.»

Dale C. Smith

Chefhistoriker an der Uniformed Services University of the Health Sciences in Bethesda, MD

«Er wollte etwas Nützliches schaffen und es in die klinische Anwendung zu bringen. Dank seines Erfindergeistes war er in der Lage, Impfstoffe zu entwickeln und zuverlässig zu reproduzieren. Er verantwortete alle pharmazeutischen Aspekte, von der Erforschung bis zur Markteinführung.»

Paul Offit

Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten, Children's Hospital of Philadelphia und Hilleman's Biograf

Im Jahr 1988 verlieh Präsident Ronald Reagan Dr. Hilleman die National Medal of Science. 1997 wurde er mit dem Albert B. Sabin Gold Medal Award geehrt. Dr. Anthony Fauci, Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases nannte Dr. Hilleman einen der wahren Giganten der Wissenschaft, Medizin und öffentlichen Gesundheit im 20. Jahrhundert.

CH-NON-01259, 05/2025